CAD/CAM

Federbleche präzise und schnell biegen

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Designer und Software hätten sich an diesem Teil anfänglich die Zähne ausgebissen, gesteht Magepa-Chef Ralf Schmidt. „Wir waren an der Grenze.“ Aber zusammen mit SPI habe man eine Lösung gefunden, so dass das Bauteil in Serie gehen konnte. Aufgrund der Losgröße lohnte es sich, neue Werkzeuge zu bauen. Dazu ließen sich mit Hilfe des bereits vorhandenen CAD-Modells die entsprechenden Gesenkstreifen schnell konstruieren.

„Für die korrekte Berechnung solch komplexer Abwicklungen setzen wir mittlerweile sehr erfolgreich auf Sheet-Metal-Works von SPI“, fährt Schmidt fort. Ein weiterer großer Vorteil sei, dass es über die Blechapplikation möglich sei, die Abwicklung aus dem Solid-Works- in das Geo-Dateiformat direkt zu exportieren. „Diese Daten können wir hier direkt an Trutops Punch und Trutops Bend von Trumpf weitergeben und das Programm steht“, freut sich der Magepa-Chef über die schnelle Maschinenprogrammierung. „Das ist wirklich so abgearbeitet worden, wir mussten nicht einen Winkel oder eine Länge an der Maschine eintippen.“ Die Prozesskette funktioniere.

Ging es im genannten Beispiel von Solid-Works über Sheet-Metal-Works an die Tops-Biegetechnologie, so ist bei Magepa über die Ahrensburger Software und das Softwaremodul Trutops Punch durchgängig auch der Weg Richtung Stanztechnologie sowie über Solid-CAM zur Fräsmaschine gebahnt. Sicher habe man früher auch ohne die Software die Probleme in den Griff bekommen, fasst Ralf Schmidt zusammen. „Wenn ich das allerdings überschlage, haben wir heute rund 30% mehr Kapazität als früher.“ Deswegen könne man entsprechend mehr komplizierte Aufträge annehmen und dem Kunden immer besser Unterstützung zuteil werden lassen.

Mit Federstahl lassen sich auch komplizierte Produkte herstellen

In Koberg werden Bleche von 0,02 bis4,0 mm Dicke in fast allen Qualitäten verarbeitet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bearbeitung von Federbandstahl. Aber auch VA, Stahl, Alu, Federbronze und andere Metalle bringt Magepa in Form. Rohre von 2 bis 22 mm Durchmesser werden nach Kundenwünschen hergestellt und durch Biegen, Quetschen und andere Verfahren bearbeitet. Der gut ausgerüstete Werkzeugbau stellt sicher, dass sich auch recht komplizierte Anforderungen erfüllen lassen. „Die Kunden wissen das zu schätzen“, betont Schmidt. „Ziel ist und bleibt es darum, sie bei der Lösung anstehender Probleme partnerschaftlich mit Ideen und Leistungen zu unterstützen.“

Vieles davon mache man mit Magepa-Mitarbeitern und dem eigenen Know-how. „Zusätzlich sind wir aber auch in der Lage, durch unsere Zusammenarbeit mit anderen Betrieben weitere Leistungen anzubieten – wie etwa die Oberflächenbehandlung, im Grunde die ganze Palette der Metallverarbeitung.“

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