Anbieter zum Thema
Hänelt zeigt sich mit dieser Produktionslinie hochzufrieden. „Insbesondere“, so sagt er, „kann ich mich auf den Roboclamp zu 100% verlassen.“ Als zusätzlichen Pluspunkt führt Hänelt die Pressensteuerung an, die deshalb überzeugt, weil sie speziell auf diese Presse zugeschnitten ist und darüber hinaus noch von dem Steuerungsspezialist Kleinknecht, einem Mitglied innerhalb der Graebener-Group, entwickelt wurde. Damit stammen Presse und Steuerung praktisch aus einer Hand. „Dies unterstützt auch den Service, soweit wir den benötigen. Bisher haben wir mit Gräbener darin die besten Erfahrungen gemacht“, konstatiert Hänelt.
Fahrzeugteile erfordern weitere Investitionen
Wie Torsten Adam von der Gräbener Maschinentechnik betont, liebäugelt der Netphen-Werthenbacher Sondermaschinenhersteller mit weiteren Lösungen für die Umformtechnik. Es wird wohl nicht eine Presse wie die Roboclamp sein, die ja praktisch als Einzweckpresse für spezielle Bauteile konzipiert wurde, aber es dreht sich bei Gräbener trotzdem alles um Maschinen für besondere Anwendungen. „Der Umgang mit der Verformung und großen Kräften ist bei Gräbener an der Tagesordnung“, erklärt Torsten Adam, der als Manager Vertrieb in Werthenbach fungiert.
Nach den vergangenen mageren Jahren, als die Weltwirtschaft und damit auch die Automobilproduktion am Boden lag, geht auch Finow Automotive wieder seinen gewohnten Gang mit hohen Auftragseingängen und stark ausgelasteter Produktion. Außer Landrover-Längsträgern werden in Eberswalde mit etwa 120 Mitarbeitern zahlreiche Fahrzeugteile für Fahrwerk, Struktur und Antrieb für die großen Automobilbauer produziert. „Dafür und für neue Aufgaben“, so Hänelt, „haben wir bereits weitere Investitionen getätigt, die vor allem in den Bereich Laseranwendung gehen.“
Gesamte Klaviatur der automobilen Rohr- und Blechbearbeitung
Finow beherrscht die gesamte Klaviatur der automobilen Rohr- und Blechbearbeitung vom Biegen und Hydroforming über die Endenumformung, die Laserbearbeitung mit Schneiden und Schweißen bis zur Oberflächenbehandlung.
Für die weitere Ausrichtung des Unternehmens wird es wohl auch wieder gemeinsame Lösungen in der Zusammenarbeit mit der Gräbener Maschinentechnik geben. Denn auch für die Produktion von Fahrwerks- und Strukturteilen sowie für das Dauerthema automobiler Leichtbau kann die Gräbener Maschinentechnik mit den Partnern aus der Graebener Group ihre Erfahrungen und Kompetenzen in die Waagschale legen.
Im Übrigen betonen sowohl Hänelt als auch Adam, dass auch dem IHU noch eine gesunde Zukunft beschert bleibt. Obwohl es im Allgemeinen um dieses Verfahren etwas ruhig geworden ist, sind auch auch hier noch Entwicklungsmöglichkeiten gegeben. Und für bestimmte Bauteile ist das IHU noch immer unverzichtbar.
(ID:31535430)