Auftragslage Maschinenbau Großanlagen mildern Flaute bei Maschinen- und Anlagenbau

Quelle: Pressemitteilung des VDMA 1 min Lesedauer

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Wie der VDMA berichtet, sind seit etwa sechs Monaten im Oktober die Bestellrückgänge nur einstellig im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen. Hier die Erklärung ...

Der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann zur Auftragssituation im deutschen Maschinen- und Anlagenbbau: „Wir registrieren im Oktober im Vergleich zum Vorjahr nur einen Rückgang um fünf Prozent. Doch eine Trendwende läutet das nicht ein!“ (Bild:  VDMA)
Der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann zur Auftragssituation im deutschen Maschinen- und Anlagenbbau: „Wir registrieren im Oktober im Vergleich zum Vorjahr nur einen Rückgang um fünf Prozent. Doch eine Trendwende läutet das nicht ein!“
(Bild: VDMA)

Das Auftragsminus von real fünf Prozent basierte vor allem auf den Sektor Großaufträge im Auslandsgeschäft, wie der VDMA heute meldet. Diese sorgten dafür, dass die Bestellungen aus dem Ausland insgesamt lediglich um ein Prozent zurückgingen. Aus den Euro-Ländern wurde sogar ein Orderzuwachs von 17 Prozent verbucht. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen aber acht Prozent weniger Aufträge. Auch das Inlandsgeschäft blieb mit einem weiteren Rückgang von 15 Prozent zum Vorjahr unverändert schwach.

„Das einstellige Minus ist zwar erfreulich, aber noch lange keine Trendwende“, merkt der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann dazu an.

Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr

Demnach gebe es noch viel zu viele Unsicherheiten bei den Investitionsentscheidern, als dass jetzt schon das Ende der Bestellrückgänge ausgerufen werden könnte. Auch schmelzen in Anbetracht sich entspannender Engpässe in den Lieferketten die noch vorhandenen Auftragsbestände, wie es weiter heißt. Das gehe natürlich zu Lasten von Produktion und Umsatz. Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Zeitraum August bis Oktober 2023 sanken die Bestellungen real um 13 Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 15 Prozent weniger Orders. Aus dem Ausland wurden 12 Prozent weniger Aufträge verbucht. Die Euro-Länder blieben um 16 Prozent unter Vorjahresniveau. Das Minus aus den Nicht-Euro-Ländern betrug 11 Prozent.

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