TE Connectivity / Raziol

Gut geölt ist halb gewonnen – Präzision als Schlüssel zum Erfolg

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In den TE Werken Wört und im benachbarten Dinkelsbühl durchlaufen die Teile in der Regel vier Produktionsschritte, bevor sie an den Kunden gehen: die Stanzerei, die Kunststoff-Spritzerei, die Galvanik und die Assemblage. In die Galvanik wurde kräftig investiert, erklärt Andreas Lutz Site Manager Wört/Dinkelsbühl mit Stolz, erst in diesem Sommer sind die ersten der geplanten zehn neuen Linien eröffnet worden, die bis spätestens 2018 vollzählig sein sollen. TE besitzt eine entsprechend hohe Fertigungstiefe. Neben Standardbauteilen werden auch viele kundenspezifische Produkte gefertigt, bei denen TE seine Kunden häufig schon in der Entwicklungsphase unterstützt.

So viel Öl wie nötig, aber so wenig wie möglich

In der Stanzerei gehörten bis vor einiger Zeit Sprühsysteme zum Equipment. „Das war früher die gängige Peripherie. Doch der Nachteil ist die schlechte Reproduzierbarkeit und der hohe Ölverbrauch. Das ist schädlich für Umwelt sowie Mitarbeiter und ist zudem kostenintensiv“, zeigt Martin Grum auf. Der versprühte Nebel wird auf dem Band wieder zum kugeligen Tropfen, der abgestreift wird, statt innerhalb des Werkzeugs zu beölen. Eine Lösung der Raziol Zibulla & Sohn GmbH aus Iserlohn schafft hier nun Abhilfe. Liebevoll „Benjamin“ getauft, da speziell für TE in einem besonders kleinen Format gebaut, damit er in die Einhausung der Stanzautomaten passt, sorgt die Raziol Präzisionsdosiereinheit dafür, dass so viel Öl wie nötig, aber so wenig wie möglich, genau an der richtigen Stelle im Werkzeug auf das Band aufgetragen wird. Der Rollenbandöler liegt hierfür vollflächig auf dem Band auf und versorgt das Material über Filzwalzen mit Schmierstoff.. Das Pumpendosiersystem der vorgeschalteten Präzisionsdosiereinheit ermöglicht einen präzisen und reproduzierbaren Schmierstoffauftrag. Außerdem ist eine Dokumentation des Ölverbrauchs möglich. „Öleinsparungen können so erreicht werden. Präzision, Reduktion und Dokumentation durch die Präzisionsdosiereinheit ermöglichen eine vollständige Prozesskontrolle und Qualitätssicherung von Schmierstoff-Verbrauchsmengen.

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Es können Mengeneinstellungen im Nanoliter-Bereich vorgenommen werden“, erklärt Herr Georg-Gisbert Zibulla von der Raziol Geschäftsführung. Außerdem spart man in der Stanzabteilung bei TE nun auch Zeit. Früher hat sich zum Beispiel der Ölnebel auf die integrierten Laser abgesetzt, die dann in regelmäßigen Abständen gereinigt werden mussten. Und es entfallen durch die Abstimmung der eingesetzten Ölmenge auf die prozessbedingt erforderlichen Ölmengen und die exakte Einstellung von Auftragsmengen je Schmierstelle auch die kosten- und zeitintensiven Nachfolgeprozesse für die Entfettung. Die Präszisionsdosiereinheit ist speziell für TE neben der kompakteren Größe auch mit Sonderanschlüssen ausgestattet. Seit diesem Jahr gehört der „Benjamin“ mit einem OPC-UA-Schnittstellenanschluss dann auch zur Industrie 4.0 zeitgemäßen Stanzzelle. Die Beölungsspezialisten von Raziol sind hier den Wünschen von TE in der Weiterentwicklung der Präzisionsdosiereinheit nachgekommen. „Unsere Stanzzellen sind damit „connected“: Abwickler, Aufwickler, Laser,Vision System , Stanzautomat und Beölung“, hebt Werner Röschinger hervor. Damit können beispielsweise an einem einzigen Rechner die Fehlercodes aller beteiligten Systeme ausgelesen werden.

Raziol auf der Euroblech 2016: Halle 27, Stand H104

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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