Spatenstich Haecker Metall wächst am Standort Pforzheim

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim feierte die Ferd. Haecker GmbH & Co. KG Ende Juli mit einem feierlichen Spatenstich den Baustart einer umfangreichen Firmenerweiterung.

Von links nach rechts: Axel Deck (Geschäftsbereichsleiter Freyler Industriebau Standort Nord-Baden), Peter Boch (Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim), Bernd Glauner (Geschäftsführender Gesellschafter der Ferd. Haecker GmbH & Co. KG), Michaela Erdmann (Prokuristin der Ferd. Haecker GmbH & Co. KG), Armin Fiess | Architekt | Scailab Stuttgart). (Bild:  Tilo Keller)
Von links nach rechts: Axel Deck (Geschäftsbereichsleiter Freyler Industriebau Standort Nord-Baden), Peter Boch (Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim), Bernd Glauner (Geschäftsführender Gesellschafter der Ferd. Haecker GmbH & Co. KG), Michaela Erdmann (Prokuristin der Ferd. Haecker GmbH & Co. KG), Armin Fiess | Architekt | Scailab Stuttgart).
(Bild: Tilo Keller)

Als Anbau an das bestehende Firmengebäude entstehe eine 2.550 Quadratmeter große Halle für ein neues Schneidcenter mit Büro- und Sozialräumen. Der Startschuss erfolgte in Anwesenheit der gesamten Belegschaft durch die Geschäftsleitung von Haecker Metall, Bernd Glauner und Michaela Erdmann, zusammen mit Oberbürgermeister Peter Boch, Architekt Armin Fiess von Scailab Fiess Kruse Freie Architekten sowie Axel Deck von der Firma Freyler Industriebau Nord-Baden, die mit der schlüsselfertigen Ausführung beauftragt sei.

Es war ein Spatenstich der besonderen Art, denn statt Schaufeln sollen Presslufthämmer bemüht worden sein. Dies zeige den besonderen Charakter des Projekts, das damit starte, eine Straßendecke abzubrechen. Nach dreijähriger Vorlaufzeit habe Haecker einen Teil der Hirschenäckerstraße in Pforzheim erworben. Es könne durch einen eigens aufgestellten vorhabenbezogenen Bebauungsplan sein bestehendes Firmenareal mit einem Reservegrundstück auf der Nachbarschaft vereinigen und überbauen.

Ziele der Erweiterung

Für die Stadt Pforzheim gelte diese Baumaßnahme als Leuchtturmprojekt zum städtebaulichen Ziel der Nachverdichtung. Maximale Ausnutzung der knappen Gewerbeflächen und Ressourcenschonung durch die Verbesserung von Bestandsgebäuden seien die Leitlinien hierfür.

„Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung mit der Stadt Pforzheim und dem Planungsteam von Scailab ist es gelungen, dass wir eine Erweiterungsmöglichkeit Wand an Wand am bestehenden Standort realisieren können. Dabei mussten alle Beteiligten neue Wege beschreiten“ erläutert Glauner die Herausforderungen, die die zurückliegende Planungsphase mit sich brachte.

Haecker Metall werde ein neues Bandschneidcenter errichten und dabei umfangreiche Investitionen in die Anlagentechnik vornehmen. Eine Vielzahl von technischen Innovationen zum hochpräzisen Schneiden von Bändern aus NE-Metallen werde neue Märkte zur bedarfsgerechten Belieferung von Unternehmen der Stanztechnik erschließen. Die hierfür eingesetzten Bandcoils mit bis zu 5,5 Tonnen Einzelgewicht erfordern nach Unternehmensangaben unter anderem den Bau von drei Schlingengruben mit jeweils 12 Metern Tiefe.

Nachhaltig bauen

Großen Wert lege das Unternehmen auf eine energieeffiziente Bauweise. Die Heizung erfolge durch Luft-Wärmepumpen in Verbindung mit einem in die Bodenplatte integrierten System der Betonkerntemperierung. Großzügig Photovoltaikflächen mit zugehörigem Pufferspeicher, eine hocheffiziente Wärmedämmung sowie Dach- und Fassadenbegrünung sollen das Ziel zum CO2-neutralen Betrieb unterstreichen.

Das Gebäude soll im Herbst 2025 soweit hergestellt sein, dass mit der mehrmonatigen Installation der Anlagentechnik begonnen werden kann. „Unsere Halbzeuge aus Kupfer und Kupferlegierungen werden in allen Bereichen des technischen Fortschritts benötigt. Mit unserem neuen Schneidcenter und den damit frei werdenden Platzreserven im Bestandsbau sind wir für die Zukunftsmärkte bestens gerüstet,“ gibt Glauner einen optimistischen Ausblick auf die Firmenentwicklung.

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