Rofin-Sinar Hamburger Laser-Hersteller erwarb 80% der Anteile an der M2K Laser GmbH

Redakteur: Jürgen Schreier

Hamburg (js) – Rofin-Sinar Laser GmbH, eine Tochtergesellschaft von Rofin-Sinar Technologies Inc. gab bekannt, 80% der Geschäftsanteile an der m2k-laser GmbH, Freiburg, in einer Bartransaktion

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Hamburg (js) – Rofin-Sinar Laser GmbH, eine Tochtergesellschaft von Rofin-Sinar Technologies Inc. gab bekannt, 80% der Geschäftsanteile an der m2k-laser GmbH, Freiburg, in einer Bartransaktion erworben zu haben. Über weitere Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart.

Die verbleibenden 20% der Geschäftsanteile der m2k-laser GmbH werden weiterhin von der Fraunhofer-Gesellschaft, München, sowie von zwei Gründern des Unternehmens gehalten. Dr. Márc Kelemen, einer der Mitbegründer des Unternehmens, wird die Verantwortung für das operative Geschäft übernehmen.

Das Unternehmen wurde 2001 als Ausgliederung des Fraunhofer Institutes für Angewandte Festkörperphysik (Fraunhofer IAF, www.iaf.fraunhofer.de) in Freiburg gegründet. Die m2k-laser GmbH hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Halbleiterlasern basierend auf den Verbindungshalbleitern GaAs und GaSb spezialisiert, die bisher hauptsächlich wissenschaftliche Anwendung fanden. Zu den Hauptprodukten zählen unter anderem Trapezlaser sowie Trapezverstärker. Gesonderte Verträge ermöglichen dem Unternehmen gegen Entgelt den Zugang zum Know-how und zu der Infrastruktur des Fraunhofer IAF in Freiburg.

„Wir freuen uns, m2k-laser für die Rofin-Gruppe gewonnen zu haben“, kommentierte Günther Braun, CEO und President von RSTI. „Durch diesen Erwerb können wir unser technologisches Produktportfolio und unsere Marktposition im Komponentensektor weiter stärken. m2k-laser wird innerhalb der Rofin-Gruppe auch künftig als eigenständiges Unternehmen tätig sein und seine Produkte anderen Laserherstellern anbieten.“

„Diese Akquisition beweist, dass die beim IAF erzielten Forschungsergebnisse auch für die Industrie attraktiv sind“, kommentierte Professor Günter Weimann, Direktor des IAF. Dr. Márc Kelemen ergänzte: „Für uns ergeben sich innerhalb eines größeren Unternehmens ganz neue Möglichkeiten, unsere technologischen Innovationen umzusetzen.“

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