CAD/CAM Dokumentationsfilm über prägende Software

Quelle: Pressemitteilung Maximilian Herz 2 min Lesedauer

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Die Wicam-Stiftung hat auf Youtube eine Dokumentation veröffentlicht, die das Leben von Gründer Harald Wilkesmann beleuchtet und wie er den deutschen Maschinenbau mit seiner Software geprägt hat.

Die neue Dokumentation über Harald Wilkesmann, im Auftrag der Wicam-Stiftung produziert, beleuchtet den enormen Einfluss, den seine moderne CAD/CAM-Software auf den Maschinenbau hat. (Bild:  2019 Gorodenkoff/Shutterstock)
Die neue Dokumentation über Harald Wilkesmann, im Auftrag der Wicam-Stiftung produziert, beleuchtet den enormen Einfluss, den seine moderne CAD/CAM-Software auf den Maschinenbau hat.
(Bild: 2019 Gorodenkoff/Shutterstock)

Der Name Wicam ist eine kreative Schöpfung aus den 1980er Jahren. Er setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: „Wi“ stammt vom Namen Wilkesmann, während „Cam“ aus dem Softwarebegriff CAD/CAM entlehnt wurde.

Mit CAD/CAM-Software an die Weltspitze des Maschinenbaus

Die neue Dokumentation über Harald Wilkesmann, im Auftrag der Wicam-Stiftung produziert, beleuchtet den enormen Einfluss, den seine moderne CAD/CAM-Software auf den Maschinenbau hat. Dieses Erfindertum in frühen 80er Jahren, ermöglicht es bis heute, dass Ingenieure und Maschinenbauer, präzise Modelle von Blechteilen zu programmieren und diese direkt in den Produktionsprozess zu überführen, ohne dass physische Prototypen notwendig sind. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Material und somit erhebliche Kosten.

Eine der Besonderheiten von Wilkesmanns Ansatz in den 1980er Jahren war, dass er den Fokus nicht auf die reine Programmierung legte, sondern auf eine durchgängige Automatisierung. Sein Ziel war es, ein Programmiersystem zu entwickeln, das nicht nur mit allen Herstellern kompatibel ist, sondern die Programmierung auch automatisiert ablaufen lässt. Deshalb gestaltete er die Software so, dass die Bauteile automatisch über Schnittstellen aus ERP/PPS-Systemen importiert werden konnten – der größte Anbieter in diesem Bereich ist SAP

Die Softwarelösungen

Wicam bietet mit seinem CAD/CAM-Nesting-System PN4000 eine umfassende Lösung für die 2D- und 3D-Verarbeitung in der Blechbearbeitung. Das Unternehmen, das bereits seit 1986 besteht, setzt dabei auf eine Vielzahl leistungsstarker Module, die gemeinsam eine optimale Materialausnutzung und effiziente Fertigungsprozesse sicherstellen. Ein wichtiger Baustein ist das Power-Nesting-Modul, das durch hocheffiziente Nesting-Algorithmen den Materialverschnitt minimiert. Doch auch andere Module tragen wesentlich zur Prozessoptimierung bei, wie etwa die PN-Bend-Biegesimulation, die präzise 3D-Biegeprozesse unterstützt und in den Fertigungsablauf integriert.

Ein Vorteil von Wicam ist die herstellerunabhängige Programmierung namhafter Maschinenhersteller wie Trumpf, Amada, HG Tech, Bodor, Bystronic, LVD, Microstep, Mazak und vielen weiteren – und das Ganze, wenn gewünscht, direkt aus dem ERP-System heraus. Das System unterstützt alle gängigen Fertigungstechnologien wie Lasern, Stanzen, Plasma-, Wasserstrahl- und Frässchneiden sowie Biegen.

Die Zukunft des Maschinenbaus

Die Dokumentation wirft auch einen Blick in die Zukunft des Maschinenbaus. Ein Trend, der besonders hervorgehoben wird, ist die zunehmende Vernetzung und Automatisierung durch Industrie 4.0. Hierbei spielen CAD/CAM-Systeme eine Schlüsselrolle, da sie die Grundlage für die Automatisierung ganzer Produktionsprozesse bilden. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens können diese Systeme in Echtzeit auf Veränderungen in der Produktion reagieren und entsprechende Anpassungen vornehmen. Die Fähigkeit, Produktionsprozesse vollständig zu digitalisieren und zu automatisieren, wird als entscheidender Wettbewerbsvorteil für deutsche Unternehmen angesehen.

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