WEBO/Meusburger

Hightech-Werkzeugschmiede setzt auf Präzisionsstandard- und Sonderlösungen

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Das erste der Patente betrifft ein Rollwerkzeug mit dem so genannte Lamellenträger hergestellt werden können. Das Besondere daran ist, dass dieses, aus einzelnen Segmenten bestehende Rollwerkzeug im in der Presse eingebauten Zustand eingestellt werden kann.

WEBO hat sich in den gut sieben Jahren seit Firmengründung zu einem Vorzeigeunternehmen, ja man kann sagen, zu einer Hightech-Schmiede und einem Spezialist für den Getriebebau entwickelt. Beweis dafür sind die zahlreichen Auszeichnungen die das Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie erfahren hat. Wittig und seine Mannschaft entwickeln sowohl für als auch mit Getriebeherstellern und den OEM permanent neue Lösungen. Lösungen für optimale Bauteile, die das Automobil leichter machen, aber gleichzeitig ihre Aufgaben zu 100% erfüllen. Dabei gehört es auch zur Aufgabe, dass WEBO auch die Prototypen oder Kleinserien produziert. Die große Stütze dabei ist der Werkzeugbau. Dafür ist WEBO mit einem hochmodernen Maschinenpark ausgestattet in dem zwei größere Umformpressen dominieren. Natürlich ist alles vorhanden was eine „Tüftlerwerkstatt“ braucht oder was die Hightech-Produkte verlangen. Auffällig sind in der großen lichtdurchfluteten Halle vor allem die zahlreichen Werkzeuge die sich in der Montage befinden. „Wir brauchen für unseren Job einfach die beste Ausstattung die es gibt“, verdeutlicht Wittig. „Gepaart mit unserem Ideenreichtum macht uns das in Automobilkreisen so begehrlich.“ Im Mittelpunkt der WEBO-Aktivitäten steht immer das Werkzeug. Meist sind es Stufen- beziehungsweise Transferwerkzeuge die mehrere Fertigungsoperationen ausführen und deshalb auch beachtliche Abmessungen von mehren Metern Länge haben können. Wittig erklärt: „Wir fangen praktisch mit einem weißen Blatt Papier an, sondieren die Parameter, entwerfen erste Studien, auch was das Design anbelangt und konstruieren anschließend das Bauteil komplett durch und machen verschiedene Simulationen. Wenn der Kunde unsere Arbeit abwinkt, stellen wir zunächst ein Prototyp-Werkzeug her, die dann auf den WEBO-Prüfständen umfangreich getestet werden können.“ Die Werkzeuge sind meist sehr komplex. Dennoch setzt man bei WEBO vielfach auch auf die Verwendung von Norm- oder Standardteilen. Als ersten Lieferant hat sich der Unternehmensleiter Wittig die Meusburger GmbH & Co. KG aus dem vorarlbergischen Wolfurt ins Boot geholt. Meusburger gilt im Markt als führendes Unternehmen für hochpräzise Normalien. In Wolfurt ist die Standardisierung sehr hoch aufghängt, so dass die meisten der über 14.000 Meusburger-Kunden ihren Bedarf aus dem Katalog decken können.

Normalienhersteller hat sich die Standardisierung auf die Fahne geschrieben

„Standardisierung heißt aber nicht, dass alle Kunden aus dem Katalog bestellen können“, erläutert Klaus Brack als Gebietsverkaufsleiter, unter anderem im Hause WEBO bestens eingeführt. „Auch spezielle Komponenten, die beispielsweise nur bei WEBO oder einem anderen Kunden häufig und in einer gewissen Stückzahl benötigt werden, können zu Standardkomponenten werden. Wir sparen unseren Kunden damit eine Menge Zeit und Geld“, sagt er. Gerade in einer solchen Serviceleistung spielt Meusburger seine Trümpfe aus. „Insbesondere schätzen wir an Meusburger die absolute Liefertreue, die Flexibilität und die hohe Präzision der Teile. Wir haben damit einen zuverlässigen Partner für unseren Hightech-Werkzeugbau gefunden“, dokumentiert Axel Wittig.

Die Zusammenarbeit zwischen WEBO und Meusburger ist dabei keineswegs eine gewöhnliche Kunden-Lieferantenbeziehung. Denn auch auf Geschäftsleitungsebene pflegt man beste Kontakte. Erfolg geht bei WEBO und Meusburger Hand in Hand. Beide Unternehmen sind sich den hohen Ansprüchen die der Automobil- und Getriebebau an sie stellt bewusst. Deshalb bewegen sich beide auf höchstem technischen Niveau im Gleichklang. Über die technischen Höchstleistungen von WEBO hinaus, pflegt Wittig auch das Wohl seiner Mitarbeiter, die bei Erfüllung gewisser Erfolgskriterien mit zusätzlichen sozialen Bonbons belohnt werden.

Auch in dieser Hinsicht ist der oberschwäbische Werkzeugbauer ein beispielhaftes Vorzeigeunternehmen.

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