Für hochwertige Brennereianlagen spielt die Verarbeitung von Kupfer eine entscheidende Rolle. Bei Müller Brennereianlagen hilft dabei die Akkuschere Trutool S 160 von Trumpf.
Kupferschmiede sind rar, doch die Auftragslage bei Müller Brennereianlagen ist hoch. Für die Fertigung setzt man deshalb auf die Akkuschere Trutool S 160 von Trumpf. Lesen Sie hier, was das Gerät für Vorteile bringt ...
(Bild: Trumpf)
Oberkirch im Schwarzwald gilt als Deutschlands Hauptstadt der Brenner in Sachen Hochprozentigem. Allein im Ortsteil Tiergarten verfügen von den 1.000 Einwohnern circa 100 über entsprechende Brennrechte. Dort ist auch die 1929 gegründete Müller GmbH beheimatet, einer der fünf renommiertesten Hersteller von Brennereianlagen in Deutschland. Kupferschmiedemeister Bernd Müller leitet das Unternehmen übrigens in dritter Generation. Und auch seine drei Söhne sind nach Studium und Ausbildung verantwortlich dort eingebunden. Bis Anfang der 2.000er-Jahre beschränkte sich das Liefergebiet von Müller primär auf den deutschsprachigen Raum. Inzwischen ist die hohe Qualität der Anlagen aber auch international bekannt, so dass sich die Umsatzquellen inzwischen anders verteilen.
Die DACH-Region ist dabei mit gut 30 Prozent noch immer wichtig. Aus Resteuropa stammen mit knapp 50 Prozent jedoch die Hauptabnehmer. Die verbleibenden rund 20 Prozent werden in die restliche Welt verkauft. Alles komme dabei auf die Qualität der Brenner an.
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Die Mitarbeiter sollen es so leicht wie möglich haben
Müller stellt die sogenannte Brennblase und den Brennhut mithilfe eines Kraftumformers her, bei dem die Materialdicke des Kupferblechs durchgängig erhalten bleibt. Es kann damit (und durch das anschließende Verhämmern) auf natürlichem Wege bestmöglich ungewünschte Nebenstoffe wie Blausäure binden, die beim Fermentieren entstehen. Außerdem gewährleisten die Spezialisten mit ihren patentierten Destillierkolonnen einen optimalen Brennprozess. Der steigende Kundenstamm führt aber dazu, dass die Lieferzeiten länger werden. Und aktuell ist sehr schwierig, gute Kupferschmiede zu bekommen und diese auch zu halten. Doch dass dies gelingt, ist bereits beim Betreten der Fertigungshallen spürbar: freundliche Gesichter lassen auf ein angenehmes Betriebsklima schließen, was den Kupferschmiedemeister mit der Führung des Familienbetriebs und mit der technischen Ausstattung in Verbindung bringt. Man will den Mitarbeitern demnach die Arbeit so leicht machen, wie es geht. Dementsprechend kommen mehrere Maschinen zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem der bereits erwähnte Kraftformer, eine Abkantpresse, eine Tafelschere sowie eine Biegemaschine.
Winkelschleifer und Handschere sind endlich passé
Und auch dort, wo nach wie vor von Hand gearbeitet werden muss, gibt es maximale Erleichterung. Gemeint ist vor allem die Trumpf-Akkuschere Trutool S 160, die man ansonsten besonders häufig im Dach- und Fassadenbau findet. Mit ihr werden aber bei den Müller-Brennereianlagen wichtige Vorarbeiten zum Schweißen verschiedenster Kupferbleche ausgeführt. Denn nur mit sauberen Schnittkanten lassen sich bekanntlich perfekte Schweißnähte erreichen. Davon braucht es beim Zusammenbau der Brennereianlagen viele. Und lange Schweißnähte werden insbesondere bei den kugelförmigen Brennhüten und den Brennblasen benötigt, die zu Halbkugeln geformt werden. Darüber hinaus sind in den Anlagen viele kleine Anschlüsse anzubringen – für Rohre, Schaugläser und diverse Zugänge. Die dafür notwendigen Nahtstellen haben die Mitarbeiter von Müller früher mit Handscheren oder vereinzelt mit Winkelschleifern eingearbeitet. Doch insbesondere der Winkelschleifer war an dieser Stelle keine Option, denn um damit zu arbeiten, ist aufgrund des Funkenflugs und der Rauchentwicklung umfangreiche Schutzausrüstung notwendig. Durch die hohe Wärmeentwicklung kann es außerdem zu Einschlüssen von Korund kommen. Auch müssen die Schleifscheiben oft ausgetauscht werden. Also griff man zur Handschere, auch wenn es anstrengend war.
Flott und präzise um engste Kurven herum schneiden
Seitdem elektrische Scheren von Trumpf aber im Haus seien, stelle sich die Werkzeugfrage für keinen Mitarbeiter mehr. Insbesondere mit Blick auf die Trutool S 160 seien sich alle Kupferexperten bei Müller einig, dass kein anderes Werkzeug vergleichbar gut zu handhaben sei und auch in puncto Ergebnisqualität nichts zu wünschen übrig lasse. Das Werkzeug wird als robust wahrgenommen. Aufgrund der uneingeschränkten Sicht auf die Arbeitsfläche und die Schnittlinie lässt sich damit schnell und präzise arbeiten. Auch die Kurvengängigkeit könne sich sehen lassen, denn selbst Radien von 15 Millimetern stellten kein Problem dar. Dabei sorgen die 4-fach-Wendemesser für hohe Standzeiten und geringe Betriebskosten. Und weil bei Müller in der Regel Kupfer mit drei Millimetern Dicke geschnitten wird, ist selbst nach einen guten halben Jahr kaum Verschleiß erkennbar. Zunächst wollte man sogar ein größeres Gerät von Trumpf anschaffen, doch beim Ausprobieren wurde klar, dass es auch die nur 1,7 Kilogramm wiegende Trutool S 160 tut.
Ressourcenschonung mit durchdachter Akkutechnik
Auch der in der S 160 eingesetzte vier Amperestunden-12V-Li-HD-Akku sorgt aufgrund seiner langen Laufzeit für eine hohe Zufriedenheit bei Müller Brennereianlagen. Dieser, von Metabo entwickelte Hochleistungsakku, wird übrigens in verschiedenen Trumpf-Werkzeugen verwendet und kann auch in vielen weiteren akkubetriebenen Handmaschinen (Bohrhämmer, Nagler, Tauchsägen, Heißluftpistolen) von über 40 anderen Herstellern des CAS-Verbundes eingesetzt werden. Das spart Anwendern viel Geld, sagt Trumpf, weil sie weniger Akkus und Akkuladegeräte vorhalten müssen. Gleichzeitig werden weniger Rohstoffe (etwa Lithium) verbraucht.
Stand: 08.12.2025
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