Werkstoffe

Hölzerner Stahl mit knallharten Eigenschaften

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Die Zahl der Designs ist nahezu unbegrenzt und für vielfältige Anwendungen geeignet: Eine spezielle Auftragstechnik im Zusammenspiel mit geeigneten Lackkompositionen ist das Geheimnis der Oberfläche Pladur Relief. Hiermit kann man beispielsweise Garagentore mit Eiskristalloptik, Steindekor oder holzähnlicher Oberflächenstruktur fertigen oder Gehäuseoberflächen von Haushalts- und Elektrogeräten gestalten.

Kunden entwickeln neue Oberflächendesigns mit

Bei der Entwicklung neuer Oberflächendesigns arbeitet das Profit Center Color eng mit Verarbeitern aus den wichtigsten Kundenbranchen zusammen. Je nach Bestellmenge können sich die Kunden auch ihre eigene, ganz individuelle Beschichtung herstellen lassen und so für ihre Endprodukte Differenzierungs- und Alleinstellungsmerkmale schaffen. Ob Soft-Touch oder Reibeisen-Feeling oder Anti-Fingerprint-Effekt, verschiedene Metallanmutungen oder Farbgebungen – Möglichkeiten gibt es viele.

Dr. Erich Nabbefeld-Arnold, Leiter Technisch-Strategisches Marketing des Competence Centers Color/Construction, kennt die Wünsche seiner Kunden: „Rotwein, Senf oder Schuhcreme dürfen nach dem Abwischen keine Rückstände auf den Oberflächen hinterlassen. Das fordern beispielsweise die Haushaltsgerätehersteller.“ Regelmäßig werden deshalb in Workshops gemeinsam mit den Kunden Merkmale formuliert, um die Anforderungen in Richtung Lackindustrie zu definieren.

Finish first, fabricate later

Verarbeitet werden in Kreuztal Bleche mit einer Breite von 600 bis 1700 mm. Die Weiterverarbeitung der beschichteten Stahlfeinbleche ist dann der zweite Schritt. „Hier arbeiten wir nach dem Prinzip ‚Finish first, fabricate later’. Wir liefern also primär die fertige Oberfläche“, erläutert Nabbefeld-Arnold.

Hinsichtlich einer anschließenden Umformung sei dies grundsätzlich unproblematisch. Auch für die Verbindung der Teile gebe es vielfältige Möglichkeiten. „Nieten, Bördeln und Schrauben klappt sehr gut. Auch Kleben ist ein optimales Verfahren“, erläutert er. „Eine Schwierigkeit ist lediglich das Schweißen. So ist zum Beispiel beim Laserschweißen immer das Nachlackieren der feinen Schweißnaht empfehlenswert.“

Von der Oberfläche zum Bauelement

Die Thyssen-Krupp Bausysteme GmbH kommt im weiteren Verlauf dann ins Spiel, wenn aus dem oberflächenveredelten Blech im nächsten Schritt ein verbaufertiges Element entstehen soll. Die Thyssen-Krupp Bausysteme GmbH, zur Bauelemente-Gruppe von Thyssen-Krupp Steel gehörend und, wie das Profit Center Color, ebenfalls in Kreuztal-Eichen angesiedelt, kann in der Prozesskette am Standort nahtlos anknüpfen. Hergestellt werden Fassaden-, Dach- und Wandelemente aus bandbeschichtetem Stahl, vorwiegend für den industriellen und gewerblichen Hochbau.

Das Zusammenspiel des Basismaterials Stahl mit unterschiedlichen Dämmstoffen und Beschichtungen erlaubt die Umsetzung individueller architektonischer Konzepte. Für Architekten, Ingenieure, Planer und Bauherren werden zahlreiche Produktvarianten für die unterschiedlichsten Anwendungen angeboten. Konkret sind das beispielsweise Kühlhauspaneele, Trapezprofile, Wandpaneele, Sandwichelemente für Fassaden, Dächer und Wände sowie Türen und Tore.

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