Baubranchentrends Hoffnung für die Baubranche

Quelle: dpa

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Die internationale Baumaschinenmesse Bauma begann in München heute unter ungünstigen Vorzeichen. -Außerdem geht es nicht allen Vertretern dieses Industriesektors gleich gut.

Heute hat die internationale Baumaschinenmesse Bauma ihre Pforten in München geöffnet. Doch auch diese Branche sieht sich durch eine vom IWF vorhergesagte Rezession bedroht. Auch wagt man für dieses Jahr noch immer keine Konkunkturprognose. Hier mehr dazu.(Bild:  Messe München)
Heute hat die internationale Baumaschinenmesse Bauma ihre Pforten in München geöffnet. Doch auch diese Branche sieht sich durch eine vom IWF vorhergesagte Rezession bedroht. Auch wagt man für dieses Jahr noch immer keine Konkunkturprognose. Hier mehr dazu.
(Bild: Messe München)

Die Baumaschinenbranche trifft sich wieder in München auf der Bauma. Doch die Großwetterlage empfiehlt, leber den Schirm einzupacken. Denn der Internationale Währungsfonds IWF sieht die Gefahr einer globalen Rezession, heißt es. Materialmangel, Inflation und steigende Zinsen belasten deshalb auch Bauherren und die Maschinenbauer aus diesem Bereich. Im deutschen Wohnungsbau gibt es schon eine Stornierungswelle und die Erwartungen der Bauunternehmen sind laut dem Ifo-Institut auf einem 33-Jahres-Tiefstand.

Die Baumaschinenbranche habe bis heute noch keine Prognose für das laufende Jahr gewagt. Hersteller von Bergbautechnik profitieren zwar von der weltweit steigenden Nachfrage nach Rohstoffen, aber bei Baustoffanlagen und Baumaschinen spüren die Unternehmen die abflauende Baukonjunktur in Europa, heißt es beim Branchenverband VDMA. Mehr Klarheit und neue Impulse erhoffe sich der Verband jetzt von der Weltleitmesse Bauma.

Bauma: Die größte Messe der Welt findet in München statt

Die Bauma gilt immerhin als größte Messe der Welt, denn auf rund 614.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche können die Besucher eine Woche lang riesige Muldenkipper für den Bergbau, 540 Tonnen schwere Raupenkrane oder Krane von der Höhe der Münchner Frauenkirche bestaunen. Doch trotz aller Highlights kämen weniger Aussteller nach München als noch vor drei Jahren, bei der letzten Bauma-Ausgabe. Statt damals 3.800 sind mit aktuell 3.100 fast 20 Prozent weniger. Die meisten Aussteller stammten aus Deutschland, Italien und der Türkei. China kämpfe weiter mit der Coronapandemie, weshalb die eigentlich für November geplante nationale Bauma-Ausgabe in Schanghai schon abgesagt wurde, die Zahl der chinesischen Aussteller ist nämlich auf knapp ein Viertel zusammengeschrumpft. Und Russland ist aus bekannten Gründen gar nicht mehr dabei.

Hier in diesem Zusammenhang mal die 7 größten Baumaschinenhersteller Chinas.

Baumaschinenbranche glaubt an keine großen Sprünge mehr

Als internationale Geschäftsplattform ist die Bauma aber ein wichtiges Event – also ein Ort, wo nicht nur präsentiert wird, sondern sich Partner treffen und Geschäfte abschließen können, merkt die Messe München an. Und mit Baumaschinen aus deutscher Produktion erwirtschafteten die meist mittelständischen Hersteller im vergangenen Jahr 12,4 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon wurde ins Ausland verkauft, vor allem in die EU-Staaten und in die USA. Den eigentlich erhofften kräftigen Umsatzzuwachs habe die Branche aber längst abgeschrieben. Die vollen Auftragsbücher in der Baumaschinen- und in der Baustoffanlagenindustrie täuschten deshalb, heißt es von Seiten des VDMA. In Europa wirkten die laufenden Förderprogramme für die Infrastruktur noch. Doch im Wohnungsbau würden die Ziele verfehlt. Vielleicht sorge das Feedback der Aussteller nach der Bauma für insgesamt mehr Klarheit in der Branche, so die Hoffnung.

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