Werkerassistenz Wie digitale Assistenten die Verbindungstechnik verändern
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In der modernen Fertigungslandschaft geben nicht nur Automatisierung und Digitalisierung den Takt vor, sondern auch die Integration des Menschen in vernetzte Prozesse. In der Schraub- und Verbindungstechnik schließen die Werkerassistenzsysteme diese Lücke.
Auch wenn in Fertigungsbetrieben dank Automatisierung und Robotik immer mehr Schraub- und Verbindungsprozesse ohne manuelles Zutun ablaufen, bleibt der Mensch an vielen Stellen unverzichtbar. Monteure und Techniker werden allerdings zunehmend in die vernetzte Produktion eingebunden. Dies geschieht nicht mehr nur über die klassischen Mensch-Maschine-Schnittstellen, sondern kann über eine ganze Reihe von Interfaces erfolgen. Angefangen von digitalen Anzeigetafeln über mobile Endgeräte bis hin zu Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen stehen den Unternehmen verschiedenste Assistenzsysteme zur Verfügung, um fehlerfreie Schraubverbindungen zu gewährleisten.
Vorreiter sind hier vor allem Branchen, in denen menschliche Fehler folgenschwer und teuer sein können. So sind in der Automobilindustrie, der Elektronikfertigung oder der Luft- und Raumfahrt Systeme zur Werkerführung meist schon selbstverständlich. Diese spezielle Form der Assistenz stellt den Mitarbeitern detaillierte Anleitungen zur Verfügung und befähigt sie , Fehler zu reduzieren. Das schlägt sich direkt in einer höheren Qualität der Endprodukte nieder. „Ein Werkerassistenzsystem funktioniert vereinfacht gesagt wie eine digitalisierte Bauanleitung für Möbel, die Schritt für Schritt durch den kompletten Montageprozess führt“, beschreibt Alexander Grosser, Projektmanager bei Stahlwille, das Prinzip kurz und knapp.
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