Marktübersicht Spannmittel Intelligente Hilfsmittel für die sichere Bearbeitung von Blechteilen

Autor / Redakteur: Walter Frick / Dietmar Kuhn

Das Angebot an Spannmitteln für Werkstücke in der Blechbearbeitung ist äußerst vielschichtig. Man unterscheidet unter anderem mechanische, magnetische, pneumatische und Vakuumsysteme. In der Schweißtechnik sind flexible Lochrastersysteme weit verbreitet. Wirtschaftlich sinnvoll sind oft Komplettlösungen aus dem Baukasten. Eine Marktübersicht finden Sie am Ende des Artikels als PDF-Datei zum Herunterladen.

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Die Palette an Spannmitteln für die Blechbearbeitung reicht vom einfachen Spannelement bis zum hochkomplexen Roboter. In der betrieblichen Praxis weit verbreitet sind einfache Hilfsmittel wie Schnellspanner, Schwenkspanner, Kniehebel- oder Exzenterspanner. Für Handhabung und Transport von Blechteilen werden vielfach Vakuum- oder Magnetgreifer eingesetzt.

Lochrastersysteme in der Schweißtechnik beliebt

In der Schweißtechnik haben flexible Lochrastersysteme weite Verbreitung gefunden. Hier gibt es mittlerweile komplette Baukästen, mit denen sich Spannvorrichtungen zum Schweißen direkt aufbauen lassen. Dabei werden die Vorteile von T-Nutenprofilen mit denen der Lochrastersysteme kombiniert.

Für typische Schweißnahtgeometrien bietet etwa die Andreas Maier Fellbach GmbH & Co. KG vorgefertigte Vorrichtungen an. Da fast nur Elemente aus dem Baukasten verwendet werden, lassen sich die Vorrichtungen entsprechend der Spannaufgabe nahezu beliebig erweitern. Durch die Kombination mehrerer Vorrichtungen können diese Spannvorrichtungen zum Schweißen einfach und schnell aufgebaut werden.

Wesentliche Vereinfachungen im Vorrichtungsbau für das Laserschweißen von Blechteilen in kleineren Losgrößen verspricht das Roboterspannsystem T-Tec, das AMF gemeinsam mit der Thumm Technologie GmbH, Nürtingen, entwickelt hat.

Spannender Roboter

Je nach Ausführung vier oder fünf frei programmierbare Achsen hat der Roboter der Fanuc Robotics Deutschland GmbH, Neuhausen, der als flexible Spannvorrichtung für Rohbauanlagen dient, in denen eine Variantenfertigung läuft.

Die Neuerung besteht darin, dass es keinen mechanischen Umbauaufwand gibt. Die Bewegungsprogramme für die flexiblen Spannvorrichtungen lassen sich in der Zellensteuerung hinterlegen. Läuft ein Teil in die Linie oder Zelle ein, werden anhand der Identnummer die Vorrichtungen automatisch und mit großer Wiederholgenauigkeit in die richtige Position gefahren.

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