Kasto auf der EMO 2025 Metall sägen

Quelle: Kasto 4 min Lesedauer

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Säge- und Lagerspezialist Kasto zeigt sein Portfolio auf der Emo.

Der EMO-Auftritt von Kasto wird, wie zu erwarten ist, von Sägesystemen dominiert. Zu sehen gibt es etwa die Kastotec AC 5 für automatische Geradschnitte, die Materialabmessungen von 630 × 530 Millimeter bearbeiten kann. Aber das ist noch nicht alles, was präsentiert wird ...(Bild:  Kasto)
Der EMO-Auftritt von Kasto wird, wie zu erwarten ist, von Sägesystemen dominiert. Zu sehen gibt es etwa die Kastotec AC 5 für automatische Geradschnitte, die Materialabmessungen von 630 × 530 Millimeter bearbeiten kann. Aber das ist noch nicht alles, was präsentiert wird ...
(Bild: Kasto)

Das offene Geheimnis wirtschaftlicher Sägeautomaten besteht laut Kasto aus zwei Dingen! Und zwar aus hoher Zerspanungsleistung, gepaart mit kurzen Nebenzeiten. Die automatische Bandsäge Kastotec AC für Geradschnitte wurde deshalb für den Einsatz der am Markt angebotenen Werkzeugarten Bimetall, Bimetall plus, Hartmetall und Hartmetall plus ausgelegt, wie es weiter heißt.

So werde mit höherer Schnittleistung und wirtschaftlicherem Einsatz von Hartmetallbändern eine größtmögliche Produktivität erreicht. Die in der Maschine eingesetzte Steuerung erlaubt laut Hersteller die automatische Zuordnung und dauerhafte Speicherung der auf die entsprechenden Materialqualitäten und das jeweilig eingesetzte Sägeband (Bi- oder Hartmetall) abgestimmten Schnitttechnik. Das verringere nicht nur die Werkzeugkosten, sondern mache sich auch durch deutlich kürzere Schnittzeiten bemerkbar. Je nach Sägeband sind Einsparungen von 50 Prozent und darüber hinaus möglich, wie Kasto betont. Die einfache Bedienung und das durchdachte Materialhandling reduzierten die Nebenzeiten und würden so die besten Voraussetzungen für höchste Wirtschaftlichkeit bieten. Sie ist etwa für das Sägen von Baustahl, rostfreien Stählen und Werkzeugstählen konzipiert.

Bildergalerie
  • Die Maschine bietet alle bekannten Features des KPC-Pakets (Kasto Performance Cutting);
  • Die Sägebandführung läuft über hydraulisch vorgespannte Hartmetallgleitsysteme;
  • Die Sägebandspannung wird elektronisch überwacht;
  • Die Schnittgeschwindigkeit kann zentral und stufenlos eingestellt werden;
  • Der patentierte Bandfreihub beim Anheben des Sägerahmens schont das Sägeband;
  • Sie bietet den 0-Maßstart zur automatischen Positionierung des ersten Schnittes und Kastosense zur automatischen Erfassung der Materialhöhe;
  • Zwei Kugelrollspindeln kontrollieren die Sägevorschubbewegung;
  • Elektromotorisch angetriebene, selbst nachstellende Späneräumbürsten halten das Sägeband stets sauber;
  • Servoantriebe und Kugelrollspindeln für den Materialvorschub und der linear geführte Sägerahmen stehen für schnelle Bewegungen;
  • Die Bandführungsarm-Verstellung gelingt automatisch auf der gesamten Materialbreite;
  • Die Sägemaschinensteuerung Procontrol übernimmt die entscheidenden Einstellungen;
  • Sägeaufträge mit Abschnittlängen, Stückzahlen und Werkstoffauswahl sind leicht einzugeben;
  • Das zu sägende Material kann bis auf ein 35 Millimeter kurzes Reststück genutzt werden.

Konsequente Serienfertigung

Auf der EMO wird auch die Kastowin-Serie vertreten sein. Genauer gesagt, präsentiert Kasto das Modell Kastowin A 4.6, für Baustähle, rostfreie Stähle und Werkzeugstähle, die im Geradschnitt abgelängt werden sollen. Materialbreite und -höhe dürfen 460 × 460 Millimeter betragen. Dieser Bandsägevollautomat wurde, wie alle Typen aus der Baureihe Kastowin, wie es heißt, konsequent zum Serien- und Produktionssägen von Vollmaterialien, Rohren und Profilen konzipiert. Sie ist in Deutschland konstruiert und wird in den Werken in Achern und Schalkau gefertigt. Ihre einfache Bedienung und das ausgeklügelte Materialhandling reduzierten die Nebenzeiten, was sich auf die Wirtschaftlichkeit positiv auswirke.

  • Das modulare Systemkonzept erlaubt die einsatzspezifische Anpassung der Säge;
  • Servoantriebe und Kugelrollspindeln für den Materialvorschub und der linear geführte Sägerahmen stehen auch bei ihr für Dynamik;
  • Die Bandführungsarm-Verstellung geschieht automatisch;
  • Die unkomplizierte Programmierung gelingt über den Farb-Touchscreen;
  • Procontrol 9 sorgt für eine „intelligente“ Standzeiterhöhung des Sägebandes;
  • Ein Kettenmaßvorschub garantiert kurze Serienabschnitte.

Ordnung muss sein

Der Kastosort Tower automatisiert laut Hersteller den Säge- und Lagerprozess durch sein platzsparendes Konzept für die Anarbeitung inklusive Absortierung von Sägegut im reibungslosen 24/7-Betrieb. Dieses Kasto-System wird als eine optimale automatische Möglichkeit für metallverarbeitende Unternehmen bezeichnet. Einsetzbar ist er als hochproduktive Kompletteinheit oder auch ergänzend zu einer bereits vorhandenen Säge des Typs Kastovariospeed oder Kastotec. Dabei werden die Teile nach dem Sägen und der Handhabung auftragsbezogen sortiert und in entsprechenden Kisten abgelegt, heißt es. Die Vorteile des Systems heißen:

  • Mannloser 24/7-Betrieb durch unabhängige Kompletteinheit;
  • Hohe Lagerdichte auf minimalem Raum;
  • Flexible und zeitunabhängige Abholung der Paletten;
  • Procontrol sorgt wieder für schnelle, fehlerfreie Arbeitsabläufe;
  • Die Nachverfolgung gelingt wegen der Lagerverwaltung über die App Kastologic mobile lückenlos;
  • Die kundenindividuelle Anbindung an fahrerlose Transportsysteme (FTS) ist möglich.

Smart digitalisiert und optimiert

Auch in Sachen Digitalisierung gibt es Tools von Kasto. Die EMO wird deshalb der Schauplatz sein, wo es etwa erstmals die neueste Generation der Kasto-Steuerung zu erleben gibt. Sie stehe für höheren Bedienkomfort, mehr Übersicht und damit für höhere Produktivität. Nun lässt sie sich außerdem browserbasiert üer Tablet oder PC flexibel bedienen, heißt es weiter. Kasto verweist außerdem auf die optimierten Diagnose-Tools und Hilfestellungen.

Für Säge und Lager gibt es außerdem die smarte Schnittstelle Kastolink. Sie erlaubt die nahtlose Verbindung mit weiteren Bearbeitungsmaschinen, Lagersystemen oder dem Warehouse Management und ERP-Systemen, wie beispielsweise SAP. So sorge sie für eine durchgängig digitale Prozessabläufe vom Auftrag bis zur Fertigung. Die flexible Schnittstellen erlaube aber nicht nur die Integration in Kasto-Systeme, sondern auch die einfache Anbindung an Maschinen anderer Hersteller – von OPC UA, über MQTT bis hin zu Rest-API.

Kasto auf der EMO 2025: Halle 17, Stand C54

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