Kistler auf der Stanztec 2024 Lösungen für Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Kistler nutzt die Stanztec, um den neuen Analog-Controller KCA 400 / Touch für die Stanztechnik sowie die optische Prüfzelle KVC 621 SE vorzustellen.

Der Analog-Controller KCA 400 / Touch ermöglicht es Anwendern, bis zu vier Sensoren in der Doppelblechkontrolle einzusetzen und zeigt detaillierte Status- und Fehlerinformationen an.(Bild:  Kistler)
Der Analog-Controller KCA 400 / Touch ermöglicht es Anwendern, bis zu vier Sensoren in der Doppelblechkontrolle einzusetzen und zeigt detaillierte Status- und Fehlerinformationen an.
(Bild: Kistler)

Wer in der Produktion von Stanzteilen Ausschuss reduzieren und einen reibungslosen Produktionsablauf sicherstellen will, muss auch bei hohen Taktzeiten die Prozesse sowie die fertigen Teile zuverlässig kontrollieren. Auf der Stanztec in Pforzheim zeigt Kistler zwei genau darauf ausgelegte Lösungen.

Benutzerfreundlicher Analog-Controller für die Doppelblechkontrolle

Der überarbeitete Analog-Controller KCA 400 / Touch ermöglicht den Einsatz von bis zu vier induktiven Sensoren zur Doppelblechkontrolle. Die mit dem Controller verbundenen Sensoren werden im Stanzwerkzeug platziert. Bereits zwei diagonal angeordnete Sensoren erkennen bereits ein Verkippen der gefederten Führungsplatte, beispielsweise infolge von sich aufbauendem Stanzabfalls.

Der Controller ist mit einem größeren Touchscreen ausgestattet und zeigt detaillierte Informationen in Farbe. Zudem kann er Status- und Fehlermeldungen jetzt auch in weiteren Sprachen wie Chinesisch anzeigen. Der KCA 400 / Touch ist als Subsystem konzipiert und benötigt nur einen digitalen Anschluss, um sich als Bindeglied zwischen Sensorik und Maschinensteuerung in gängige Werkzeug- und Prozessüberwachungssysteme zu integrieren. So ermöglicht er unter anderem die Nachrüstung älterer Systeme. Produzenten profitieren bei der Einrichtung außerdem von der Auto-Set-Funktion: Nachdem alle Sensoren eingestellt sind, übernimmt und speichert der Analog-Controller diese Werte mittels AUTOSET als Sollwerte. Die gewünschten Toleranzen lassen sich für jeden Sensor individuell einstellen und können jederzeit verändert werden.

So sind die Sensoren nach einer unkomplizierten Inbetriebnahme schnell bereit für die Überwachung des Werkzeugs. Liegt ein oder mehrere der gemessenen Werte außerhalb des definierten Toleranzbereichs, stoppt das Werkzeugüberwachungssystem die Presse und verhindert die Produktion weiterer NIO-Teile.

Leistungsstarke optische Stanzteilprüfzelle prüft jedes einzelne Teil

Auf der Stanztec ist auch das jüngste Mitglied der optischen Prüfzellen-Familie von Kistler zu sehen: Die modulare KVC 621 SE ist mit ihrem 600 Millimeter breiten Gehäuse und schneller Verfügbarkeit auf die Massenproduktion von Stanzteilen ausgerichtet. Dabei durchlaufen bis zu 4.000 Prüfteile pro Minute die optische Prüfung: Integrierte Kamerastationen erfassen die einzelnen Teile. Anschließend wertet die von Kistler weiterentwickelte Bildverarbeitungssoftware KiVision 6.0 die Aufnahmen aus und detektiert Maß- und Konturabweichungen sowie Oberflächendefekte wie Kratzer oder Dellen. Die neue Version von KiVision bietet Anwendern die Möglichkeit, auch ohne Programmierkenntnisse eigene Befehlsmakros per Drag & Drop anzulegen und vereinfacht so die Qualitätssicherung erheblich. Die gesteigerte Performance der Software sorgt außerdem dafür, dass die Prüfaufgaben schneller ausgeführt werden. Dank der engmaschigen SPS-Überwachung stellt der Automat sicher, dass jedes einzelne Teil geprüft wird.

Bei entsprechend beschaffenen Prüfteilen und -anforderungen lässt sich zudem eine auf künstlicher Intelligenz basierende Anomaliedetektion integrieren. Sie findet auch bislang unbekannte oder sich häufig verändernde Oberflächendefekte.

Kistler auf der Stanztec: Halle GS, Stand A48

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