Klimaschutz Wie ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für Unternehmen entsteht

Quelle: Pressemitteilung von VDI 2 min Lesedauer

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Klimaschutzverträge sollen sicherstellen, dass die Transformation in den Unternehmen gelingt. Mithilfe milliardenschwerer Subventionen will Robert Habeck der deutschen Wirtschaft zur Klimaneutralität verhelfen.

„Steigen die Kosten für die fossilen Energieträger, insbesondere die Kosten für die Emissionszertifikate, sinken die Differenzkosten der klimaneutralen Technologien gegenüber den konventionellen und entsprechend sinken deren Ausgleich“, so VDI-Experte Professor Harald Bradke.(Bild:  VDI)
„Steigen die Kosten für die fossilen Energieträger, insbesondere die Kosten für die Emissionszertifikate, sinken die Differenzkosten der klimaneutralen Technologien gegenüber den konventionellen und entsprechend sinken deren Ausgleich“, so VDI-Experte Professor Harald Bradke.
(Bild: VDI)

Das neuartige Förderprogramm ist aus Sicht des VDIs ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu erhöhen und das Klima zu schonen. VDI-Experte Professor Harald Bradke sieht vor allem bei den Kosten einen klaren Wettbewerbsvorteil. Das Förderprogramm soll den Klimaschutz in der energieintensiven Industrie in Deutschland weiter beschleunigen und ihre Wirtschaftlichkeit erhalten. Außerdem soll es den Umbau der Produktion von Grundstoffen technologisch auf den neusten Stand bringen, da diese wichtig für die Industrie sind.

„Die Produktion in alten, abgeschriebenen Anlagen auf der Basis fossiler Energieträger ohne eine hinreichende Einpreisung der hierdurch verursachten Umweltschäden ist natürlich preiswerter als der Umstieg auf neue umweltverträglichere Produktionsverfahren“, sagt Bradke, Vorsitzender des Interdisziplinären Gremiums Klimaschutz und Energiewende. „Nicht nur das neue Anlagen ihre Investitionskosten erwirtschaften müssen, auch die für ihren Betrieb benötigten klimaneutralen Energieträger – insbesondere umweltverträglich hergestellter Wasserstoff – sowie die dafür benötigten Infrastrukturen sind anfänglich noch kostspielig.“

Mehrkosten durch den Bund ausgleichen

Mithilfe der neuen Klimaschutzverträge können die Mehrkosten dem Verband zufolge für die umweltfreundlichen Technologien durch den Bund ausgeglichen werden. Ebenso die Mehrkosten für die Energieträger, die für den Betrieb erforderlich sind. „Steigen die Kosten für die fossilen Energieträger, insbesondere die Kosten für die Emissionszertifikate, sinken die Differenzkosten der klimaneutralen Technologien gegenüber den konventionellen und entsprechend sinken deren Ausgleich“, erläutert der VDI-Experte. Mittelfristig sei zu erwarten, dass die Kosten der fossilen Systeme nicht zuletzt auf Grund der steigenden Preise für die Emissionszertifikate höher werden. Im Vergleich sollen die Kosten der klimafreundlichen Energieträger durch technologischen Fortschritt und größeren Stückzahlen preiswerter werden. „Ab dann werden die Differenzkosten negativ und die Unternehmen zahlen die erhaltenen Förderungen an den Staat zurück“, so Bradke.

Gegenüber den Unternehmen, die weiterhin die alten Technologien und fossilen Energieträger einsetzen, sieht Bradke einen Wettbewerbsvorteil, „da sie nun nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch preiswerter produzieren können.“

Transformation der Wirtschaft beschleunigen

Mit den Klimaschutzverträgen könne es nun gelingen, die Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz zu beschleunigen. Das soll gemeinsam mit dem Emissionszertifikatehandel und den Grenzausgleichsabgaben (CABM) geschehen. Gleichzeitig will man hochmoderne und effiziente Technologien installieren, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erhöhen. So sollen Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland bei gleichzeitigem Klimaschutz gesichert werden.

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