Zwei für einen Rüstungsunternehmen KNDS baut Capint-Panzertürme in Deutschland

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KNDS setzt beim Ausbau seiner Produktion nun auf zusätzliche deutsche Standorte und auf eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit, wie es jetzt heißt ...

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Der KNDS-Deutschlandchef Florian Hohenwarter nannte im Rahmen eines Interviews mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den neuen Capint-Kampfpanzer als Beispiel. Hohenwarter: „Diese Zwischenlösung in puncto Kampfpanzer bringt Technik aus beiden Ländern zusammen! Der untere Teil basiert auf dem Leopard 2 von KNDS Deutschland und der Turm kommt auf Wunsch des französischen Militärs von KNDS Frankreich.“ Den Produktionshochlauf bei KNDS sollen dabei auch zwei neue Standorte in Deutschland sicherstellen. Ein Standort wird sich der ganzen Produktionskette widmen, die sich vom Rohbau bis zum fertigen Panzerfahrzeug erstrecke – in dem Fall mit dem Schwerpunkt Radfahrzeuge – also offensichtlich dem sogenannten Boxer. Der zweite Standort werde schwerpunktmäßig für Schweißaufgaben zuständig sein. Wo die beiden neuen KNDS-Standorte in Deutschland dann genau sein werden, kann Hohenwarter noch nicht sagen. Nur, dass man sich umschaue und mit Unternehmen darüber spreche. Eins jedenfalls sei ziemlich sicher: Die KNDS-Belegschaft in Deutschland werde sich bis Ende des Jahrzehnts quasi verdoppeln. Damit kämen etwa 4.500 neue Personen hinzu, wenn nicht sogar mehr.

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