Schneiden Knuth-Schneidtage präsentieren drei Schneidverfahren im direkten Vergleich
Wasserstrahlschneiden, Plasmaschneiden und Laserschneiden konnten die Besucher der Schneidtage bei Knuth Werkzeugmaschinen direkt vergleichen. Gezeigt wurde bei der Veranstaltung das komplette Schneidanlagenprogramm der Wasbeker Firma.
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Zu sehen waren Wasserstrahlschneidanlagen (Hydro-Jet) mit Bearbeitungsflächen von 1,5m x 0,6m bis 6m x 2m bei Wasserdrücken bis 3800 bar, Plasmastrahlschneidanlagen (Plasma-Jet) von 1m × 1m bis 12m × 3m bei Plasmaströmen bis 400 A, sowie Laserstrahlschneidanlagen (Laser-Jet) von 2,5m × 1,25 m bis 4m × 2m bei Strahlleistungen bis 3 kW, wie Knuth berichtet.
Musterteile zum Vergleich von Wasserstrahlschneiden, Plasmaschneiden und Laserschneiden
Den Besuchern, die auch aus dem europäischen Ausland kamen, seien Musterteile geschnitten worden, die einen direkten Vergleich der Schneidverfahren ermöglichten. „Nur so kann kompetent beraten werden“, sagte Stefan Groth, Verkäufer für Schneidanlagen bei Knuth.
Dabei würden sich die Schnittkonturen nicht nur in zwei Dimensionen abspielen. Der neue 3D-Kopf für das Wasserstrahlschneiden erlaube neben dem reinen Fasenschneiden mit Fasenwinkeln bis zu ± 50 (2,5D–Anwendung) auch Veränderungen des Schnittwinkels während des Schneidens entlang einer Schnittkontur (2,75D–Modus).
Kompaktes Gerät zum Lasergravieren und Laserschneiden stößt auf Interesse
Neben dem Schneiden von Metallen mit den großen Maschinen habe der neu ins Produktportfolio aufgenommene L-Graph sehr großes Interesse gefunden, ein kompaktes Lasergravier- und Schneidgerät, mit dem sich verschiedene Kunststoffe und Naturstoffe (Leder, Hölzer, Pappe, Papier) gravieren (beschriften, markieren), perforieren oder schneiden lassen. Zudem ließen sich mit Kunststoff beschichtete, lackierte oder eloxierte Metalloberflächen mit hoher Auflösung beschriften und grafisch gestalten.
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