Nächste Tarifrunde Kommende Tarifverhandlungen drehen sich vor allem ums Geld

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die IG Metall will Gehaltserhöhungen in den Mittelpunkt der nächsten Tarifrunde stellen, wie die dpa jetzt vermeldet.

Die IG Metall klopft die Stimmung im Metall- und Elektrosektor ab. Es geht um die anstehenden Tarifverhandlungen. Demnach soll es vor allem ums liebe Geld gehen. Aber die Gewerkschaft fordert auch auf, dass die Unternehmen ihren – wörtlich: „Ausbildungsboykott“ beenden sollten.(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
Die IG Metall klopft die Stimmung im Metall- und Elektrosektor ab. Es geht um die anstehenden Tarifverhandlungen. Demnach soll es vor allem ums liebe Geld gehen. Aber die Gewerkschaft fordert auch auf, dass die Unternehmen ihren – wörtlich: „Ausbildungsboykott“ beenden sollten.
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

„Wir werden keine pauschale Verkürzung der Wochenarbeitszeit fordern“, machte die Gewerkschaftschefin Christiane Benner der Rheinischen Post klar. Allerdings sollten mehr Arbeitnehmer zwischen mehr Geld und mehr Freizeit wählen können. Schon jetzt hätten sie Anspruch auf freie Tage für Erziehung und Pflege oder wenn sie in Schichten arbeiteten. Das, so Benner, kann man aber auch noch deutlich ausweiten. Ihr zufolge fragt die Gewerkschaft derzeit die Stimmung in den Betrieben ab, denn man will im Sommer Lohnforderungen vorlegen. Schon jetzt zeichne sich aber ab, dass in dieser Tarifrunde es vor allem um mehr Geld für die Beschäftigten gehen werde.

IG Metall fordert Ende des Ausbildungsboykotts

Der Tarifvertrag für rund 3,9 Millionen Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie läuft bis zum 30. September. Benners Vorgänger Jörg Hofmann hatte bereits angekündigt, bei den Verhandlungen den Schwerpunkt auf höhere Löhne und nicht auf kürzere Arbeitszeiten legen zu wollen, wie es weiter heißt. Unterdessen forderte die IG Metall die Unternehmen auf, mehr auszubilden. Insgesamt seien in Deutschland keine fünf Prozent der Beschäftigten in ausbildenden Unternehmen Azubis. Mit einer Ausbildungsquote von 4,3 Prozent lägen die Arbeitgeber in den Branchen der IG Metall im unterdurchschnittlichen Bereich. Wer nicht oder kaum ausbildet, darf auch kein Fachkräfteproblem beklagen, kommentierte der IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. Die Arbeitgeber sollten endlich vom Modus des Jammerns in den Modus der Aktion umschalten. Der Ausbildungsboykott muss ein Ende haben.

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