Kist Dortmund Kongress Stanztechnik mit abwechslungsreichem Programm

Ein Gastbeitrag von F. Stephan Auch 2 min Lesedauer

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„New Work“, „Elektromobilität“, „Smart Tooling“ und „Vernetze Prozesse“ sind die Themenschwerpunkte der Vorträge und Diskussionen des 13. Kongress Stanztechnik am 17. und 18. April in Dortmund.

Eine Fachausstellung und eine Abendveranstaltung bieten Gelegenheiten zu Networking und persönlichem Austausch.(Bild:  Kist)
Eine Fachausstellung und eine Abendveranstaltung bieten Gelegenheiten zu Networking und persönlichem Austausch.
(Bild: Kist)

Erwartet werden in diesem Jahr zu dem traditionellen Branchentreffen der Stanztechnik rund 250 Teilnehmer aus Produktion, Entwicklung, Konstruktion, Forschung und Lehre.

Vortragsprogramm greift aktuelle Herausforderungen auf

Auf die Begrüßung und Einleitung durch Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk vom Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen der TU München folgt Mathias Bihler, geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bihler Maschinenfabrik. Er spricht über „Neue Fertigungsdimensionen mit modularer, hochstandardisierter Bihler-Maschinen- und Werkzeugtechnik“.

Daran schließt sich der Vortrag „Mit Feinschneiden und Umformen weiterhin erfolgreich in der Zukunft“ von Sven Hofstetter, Leiter Kompetenzcenter Werkzeuge der Feintool Technologie AG, an. Später widmet sich Achim Kuhli, Geschäftsführer der Bruderer GmbH, dem Thema „Pandemie, Krieg und Ressourcenknappheit – Wie geht es unserem Maschinenbau?“.

Im Themenblock Elektromobilität erfahren die Kongressteilnehmer, welche umformtechnischen Herausforderungen sich im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen verbergen. Hierzu informiert sie Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub vom Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der TU München. Außerdem hören sie, warum das richtige Schmierstoffkonzept für die Herstellung von Batteriezellgehäusen wichtig ist.

Digitalisierung vereinfacht Prozesse in der Stanztechnik

Bei Smart Tooling geht es unter anderem um die Standzeiterhöhung der Werkzeuge und um die Potenziale der Additiven Fertigung für Neuentwicklungen und Reparaturen. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit Simulationen zur Werkzeugerprobung.

Nicht zuletzt die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel machen es notwendig, die eigenen Arbeitswelten zu überdenken. Der 13. Kongress Stanztechnik greift das Thema mit zwei Vorträgen über New Work auf: Thomas Kamphausen, Finanzvorstand und Arbeitsdirektor der Schuler Group GmbH, spricht über „New Work und Arbeitgeberattraktivität – Motivation in jeder Lebensphase“. Im Anschluss erläutert Arne Puls, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der MAN Truck & Bus SE, die Megatrends im Personalbereich und die Erfolgsfaktoren der Transformation bei MAN Truck & Bus. Eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „New Work – Neue Arbeitswelten“ rundet das Thema ab.

Fachausstellung im Foyer und Abendveranstaltung

Keinesfalls fehlen darf aus Teilnehmersicht die begleitende Fachausstellung, bei der Unternehmen im Foyer des Kongresszentrums ihre Innovationen für die Stanztechnik-Branche vorstellen.

Gelegenheit zu einem vertieften Networking bietet zudem die Abendveranstaltung am ersten Kongresstag. Die Teilnahme ist im Kongresspreis enthalten.

Organisatoren sind das Kompetenz- und Innovationszentrum für die Stanztechnologie Dortmund e. V. (Kist) und der Lehrstuhl Umformtechnik und Gießereiwesen der TU München. Weitere Unterstützer der europaweit führenden Branchenveranstaltung sind der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU), Hagen, und das Institut für Umformtechnik der mittelständischen Wirtschaft (IFU ), Lüdenscheid, mit dem das Kist 2021 eine Kooperation vereinbart hat.

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