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Komplementäre Maßnahmen fördern Innovationen
Entsprechend der Aufgabenstellung unterscheiden sich die Kompetenzprofile eines Ideenmanagers und eines Mitarbeiters im New Business Development: Das Kompetenzprofil des dezentralen Ideenmanagers setzt den Schwerpunkt auf das Wissen und das Verständnis der für seinen Bereich relevanten, eigenen Technologie, Produkte und Zielmärkte. Dagegen muss ein Mitarbeiter im New Business Development über ein breitgefächertes technisches Verständnis mit strategischem Gespür und hohe Methodenkompetenz verfügen.
Die Innovationskraft eines Unternehmens ist entscheidend für seinen Erfolg. Innovationsführer können ihre Produkte aufgrund der Alleinstellungsmerkmale im Premiumsegment positionieren, als Erstanbieter den Markt durchdringen und nachhaltig Wettbewerbsvorteile aufbauen. Dies bildet die Basis für überdurchschnittliche Ergebnisse bei Rentabilität und Wachstum.
Kontinuierliche Innovation ist daher für das Trumpf-Geschäftsmodell lebensnotwendig. Entsprechend ist dies in den Unternehmenszielen verankert. Komplementäre Maßnahmen sind überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, intensive Kooperationen mit führenden Instituten und Forschungseinrichtungen sowie ein innovationsförderliches Unternehmensklima.
Ideenmanagement sammelt wichtige Erfahrungen für die Umsetzung von Ideen
Aus seinen Erfahrungen heraus hat Trumpf die folgenden Erfahrungswerte für die Umsetzung innovativer Ideen abgeleitet:
- Es kommt nicht darauf an, als erster mit einem neuen Produkt oder einer neuen Technologie am Markt zu sein, sondern diese als Erster industrietauglich und bedarfsgerecht umzusetzen.
- Die entscheidende Größe sind die Marktkenntnis und die daraus abzuleitenden Eigenschaften neuer technischer Produkte.
- Voraussetzung für den Erfolg ist die Vernetzung externen und internen Wissens in Verbindung mit der Fähigkeit, dieses Wissen durch hohes handwerkliches und industrielles Können in Prototypen und Produkte umzusetzen.
- Der Innovationsprozess sollte in der Kreativitätsphase nach Effektivitäts-, in der Umsetzungsphase nach Effizienzkriterien gesteuert werden. Die Balance zwischen unternehmerischem „Bauchgefühl“ und standardisiertem „Methodendenken“ ist unternehmensspezifisch zu finden.
- Erfolgreiches Innovationsmanagement basiert auf einer ausgewogenen Abstimmung der fünf wesentlichen Stellschrauben: Organisation, Ressourcen, Unternehmenskultur, Mitarbeiterkreativität und Umsetzungsorientierung.
Dr. Christian Koerber ist Leiter des Bereichs New Business Development bei Trumpf in 71243 Ditzingen.
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