Anbieter zum Thema
„Damals haben wir noch mit einer Lochpresse gearbeitet, die aus einer umgebauten Kantbank bestand. Da wir aber heute zu 90% mit Blech arbeiten, entschieden wir uns für einen Stanz-Nibbelautomaten“, sagt Kampmann. Damit konnte er viele Teile, die er nach außen an Lohnfertiger gegeben hatte, wieder zurück in den eigenen Betrieb holen.
Stanz-Nibbelmaschine ermöglicht neue Aufträge
Nun leistet seine Stanz-Nibbelmaschine Durma TP 6 wertvolle Dienste und übernimmt somit das Hauptkontingent der jährlich 300 t Blech, die den Kampmann-Betrieb durchlaufen. „Für die Maschine und den Lieferanten Volz haben wir uns aus mehreren Gründen entschieden“, meint Kampmann. Erstens wären, bedingt durch die Vielzahl der Artikel, die Rüstkosten bei einer normalen Multitool-Anlage viel zu hoch, zweitens haben wir bereits sehr gute Erfahrungen mit Volz und einer CNC-gesteuerten Abkantpresse von Durma gemacht“, fügt er an.
Demnach schätzt Kampmann vor allem den Service, der gleich um die Ecke ist und für ihn keinerlei Wartezeiten bei Störungen bedeutet. „Aber auch das Preis-/Leistungsverhältnis wurde die TP6 für uns zum Favoriten“, sagt Kampmann.
Stanz-Nibbelmaschine TP6 mit geschlossenem Maschinenrahmen
Die Stanz-Nibbelmaschine TP6 ist insbesondere durch ihren geschlossenen Maschinenrahmen gekennzeichnet, der als solide aufgebautes C-Gestell konzipiert ist. Dieser ist so stabil, dass es keine Aufbiegung und Verformung gibt.
Bei Durma werden die Belastungsfälle vor der Fertigung unter praxisgerechtem Verhalten simuliert. Somit werden Schwingungen weitgehend eliminiert und es gibt weniger Aufbiegung am Maschinenrahmen zwischen Stempel und Matrize. Wesentlich höher sind denn auch die Werkzeugstandzeiten.
Der Werkzeugrevolver der TP6 mit dem Arbeitsbereich von 1250 mm in der Y-Achse und 2000 mm in der X-Achse besteht aus 27 Werkzeugstationen mit den entsprechenden Stationen A, B, C und D. Davon befinden sich drei Werkzeuge in der festen und ebenfalls drei Werkzeuge in der Rotationsstation.
Werkzeugwechselzeit von 0,6 Sekunden für Step-to-Step Wechsel
Gerade die Rotationswerkzeuge garantieren dabei ein Maximum an Fertigungsflexibilität. Die Rotationswerkzeuge werden mit einer Genauigkeit von 0,01 Sekundengrad positioniert. Die Werkzeugwechselzeit beträgt 0,6 Sekunden für den Step-to-Step Wechsel und maximal 3 Sekunden für einen Werkzeugwechsel bei voller 360° Drehung.
Kampmann setzt dabei vor allem Werkzeuge von Wilson Tools ein. Das Werkzeugsystem mit seinem aktiven Niederhalter garantiert eine besonders geringe Verformung des Materials während der Bearbeitung.
Der eng anliegende Abstreifer führt das Werkzeug über die gesamte Länge, das Werkzeugsystem mit aktivem Abstreifer gewährleistet eine besonders hohe Standzeit der Werkzeuge. Auch der problemlose Einsatz von Sonder- und Verformungswerkzeugen ist damit möglich.
(ID:260586)