Sorgloser abheben Laser und -3D-Drucker machen Luft- und Raumfahrt nachhaltiger

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 2 min Lesedauer

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Trumpf zeigt auf der Paris Air Show, dass Laserbearbeitung und additive Fertigung Schlüsselprozesse sind, um Flugzeuge umweltschonender zu machen.

Mit 3D-Drucken und Laserauftragsschweißen können Luftfahrtunternehmen bei der Fertigung von Flugzeugen viel Gewicht einsparen und effizientere Triebwerke herstellen, sagt Trumpf. Wie das geht, verraten die Experten auf der Paris Air Show und auch hier ...(Bild:  Trumpf)
Mit 3D-Drucken und Laserauftragsschweißen können Luftfahrtunternehmen bei der Fertigung von Flugzeugen viel Gewicht einsparen und effizientere Triebwerke herstellen, sagt Trumpf. Wie das geht, verraten die Experten auf der Paris Air Show und auch hier ...
(Bild: Trumpf)

Trumpf hilft der Luftfahrtbranche jetzt dabei, klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Denn mit 3D-Druckern und Lasern der Ditzinger Spezialisten könnten Luftfahrtunternehmen bei der Fertigung von Flugzeugen viel Gewicht einsparen und effizientere Triebwerke herstellen.

Das heißt, mit Technologie und Know-how von Trumpf kann die Luftfahrtbranche zukünftig Flugzeuge und Lufttaxis mit Elektroantrieb in die Luft bringen. „Wir können dem Flugzeugbau dabei auch mit unserer jahrelangen Batterie- und E-Mobilitätskompetenz im Automobilbau unterstützen”, merkt Richard Bannmüller, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH, dazu an. Nicht umsonst präsentiert man die Möglichkeiten auf der Leitmesse Paris Air Show.

Laserbearbeitung führt zu emissionsfreiem Flugzeug

Fast alle Flugzeughersteller und Zulieferer arbeiteten heute an klimafreundlichen Flugzeugen. Viele verfolgen bereits konkrete Konzepte für die Elektrifizierung der Flugzeugantriebe, wie es weiter heißt. Für die Luftfahrt müssten die Hersteller besonders leichte, sichere und zuverlässige Batterien und Elektromotoren entwickeln. Genau hier kommt die Trumpf-Erfahrung in der Fertigung von Elektroantrieben und Batterien für die Autoindustrie zum Tragen, weil sie auch viele Bereiche der Luftfahrt bereichern kann. „Mit unserer Fertigungstechnik können wir einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Luftfahrt leisten”, so Bannmüller.

So erhalten Raketen effizientere Schubdüsen

Trumpf-Ingenieure arbeiten außerdem bereits mit vielen OEM und Zulieferern aus der Luft- und Raumfahrtbranche zusammen. Für die Fertigung besonders effizienter Raketen und Schubdüsen etwa nutzen die Unternehmen Trumpf-Laser zum Schneiden und Schweißen von Komponenten aus diversen Metalllegierungen. Um Antriebe leichter und damit effizienter zu machen, nutzt die Luftfahrtbranche außerdem die 3D-Drucker der Baden-Württemberger. Damit gelingt nämlich die Fertigung relativ leichter und gleichzeitig besonders wirkungsvoller Schubdüsen. Die Produktlebenszyklen in der Luftfahrtbranche sind nicht zuletzt sehr lang. „Hier unterstützen wir dann über viele Jahre hinweg mit Service und Ersatzteilen für unsere Lasermaschinen und 3D-Drucker“, wirft Bannmüller ein.

Laserauftragsschweißen repariert Flugzeug- und Raketenteile

Nachhaltig werden Luft- und Raumfahrt auch durch die Instandsetzung von verschlissenen Bauteilen per Laserauftragsschweißen von Trumpf, wie es weiter heißt. Statt beispielsweise beschädigte Schaufeln von Düsentriebwerken für teures Geld neu zu beschaffen, könnten Luftfahrtunternehmen diese dann mittels Laserauftragsschweißen (LMD) reparieren. Der Laser schmilz dabei die Oberfläche der Triebwerkschaufel an und ein gleichzeitig zugeführtes materialidentisches Metallpulver wird entsprechend der gewünschten Form präzise und prozesssicher auf die Schadstelle aufgeschmolzen. Durch die Reparatur von einstmals teuren Bauteilen könne die Luft- und Raumfahrtindustrie dann im Vergleich zur Neuanschaffung bis zu 80 Prozent an Kosten sparen.

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