Laserschneiden
Lasereinsatz in der Rohrbearbeitung

Ein Gastbeitrag von Markus Stanik 3 min Lesedauer

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Neue Möglichkeiten in der Bearbeitung von Rohren ergeben sich bei Metallbau Nick dank der Lasertechnologie.

Rohrlaser bei der Bearbeitung eines Vierkantprofils aus Stahl. (Bild:  Nick)
Rohrlaser bei der Bearbeitung eines Vierkantprofils aus Stahl.
(Bild: Nick)

In den letzten Jahren hat sich die Blechbearbeitung durch den Einsatz von Lasertechnologie erheblich weiterentwickelt. Der fokussierte Laserstrahl schmilzt das Metall punktgenau und ermöglicht so präzises Schneiden und Schweißen. Besonders leistungsfähige Festkörperlaser haben die Bearbeitung von größeren Materialdicken revolutioniert, die zuvor als nicht realisierbar galten. Diese Technik ist beim Schneiden von Blechen inzwischen unverzichtbar und bietet durch ihre Flexibilität zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten. Selbst komplexe Geometrien können wirtschaftlich auch in kleinen Stückzahlen gefertigt werden.

Seit vielen Jahren schon findet auch bei Metallbau Nick im hessischen Lampertheim die Lasertechnik in der Bearbeitung von Rohren Anwendung. Durch den Lasereinsatz lassen sich Rohre dreidimensional bearbeiten, wodurch eine Vielzahl an Geometrien erzeugt werden kann. Der Bearbeitungsprozess beginnt mit dem Einlegen eines Rohres in die Laserschneidmaschine. Üblicherweise beträgt die Standardlänge der Rohre 6 Meter, ein Format, das die meisten Maschinen problemlos verarbeiten können. Rohrlaser sind mit Rund-, Quadrat- und Rechteckrohren kompatibel und lassen sich mit angepassten Spannmitteln auch für Sonderprofile wie U-Profile einsetzen. Neben der flexiblen Geometriegestaltung bieten Rohrlaser weitere Vorteile: Sie ermöglichen die Integration von Features, die das Produkt verbessern sowie nachfol-gende Bearbeitungsschritte optimieren und vereinfachen.