Seeger Lasertechnik Laserteile in Stahl, Edelstahl und Aluminium

Von M.A. Frauke Finus 3 min Lesedauer

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Egal ob Einzelteil oder Großserie, enge Liefertermine oder Abrufaufträge – Laserteile nach Kundenwunsch sind die Leidenschaft der Seeger Lasertechnik in Lorsch. Dabei ist die Zufriedenheit der Kunden das das Maß allen Tuns.

Ein Gehäuse gefertigt aus 1,5 Millimeter Aluminium.(Bild:  Seeger)
Ein Gehäuse gefertigt aus 1,5 Millimeter Aluminium.
(Bild: Seeger)

Seit 1991 schneidet die Seeger Lasertechnik GmbH Stahl, Edelstahl und Aluminium mit dem Werkzeug Laser. Zu dieser Zeit hat die Fertigung mithilfe des Lasers noch in den Kinderschuhen gesteckt. Es brauchte Spezialisten für den Betrieb von Laserschneidanlagen. „Daher rechnete sich für Kunden die Anschaffung eines eigenen Lasers meistens nicht“, schildert Roland Kiefer, neben Sohn Oliver einer der beiden Geschäftsführer der Seeger Lasertechnik im südhessischen Lorsch. In diesem Kontext begann die Unternehmensgeschichte. „Die Seeger Lasertechnik begann Aufträge von unterschiedlichen Kunden zu akquirieren und als Auftragsfertiger abzuarbeiten“, führt Kiefer aus. Viele dieser Kundenbeziehungen bestehen heute noch.

Roland Kiefer

Geschäftsführer der Seeger Lasertechnik GmbH „Seit 2006 bildet Seeger in verschiedenen Berufsbildern aus, um sich den eigenen Nachwuchs heranzuziehen. Über 50 junge Menschen gingen ihre ersten Schritte im Berufsleben bei Seeger und absolvierten ihren Abschluss. Alle erhielten eine Chance sich zu bewähren.“

Millionen Laserteile

Zum 1. Januar 2006 übernahm Roland Kiefer den Betrieb, der zu dieser Zeit etwa 12 Mitarbeiter beschäftigte. Inzwischen fertigt Seeger Lasertechnik mit rund 140 Beschäftigten im Dreischichtbetrieb an mehreren Standorten jährlich Millionen Laserteile und Baugruppen für knapp 1.000 Kunden aus allen Industriebranchen. In Bau- und Landmaschinen, Apparaten der chemischen Industrie, Textilmaschinen oder in der Medizintechnik und erneuerbaren Energien sind Laserteile und Baugruppe „made by Seeger“ eingesetzt.

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Jedes Jahr wurde in neue Kompetenzen, Mitarbeiter, maschinelle Anlagen und Immobilien – ein Neubau im Jahr 2008 – investiert. Beratung und Konstruktion, Laserschneiden von Blechen im XL-Format 2.000 x 4.000 Millimetern und Rohren, Abkanten bis 4.000 Millimeter Länge und 400 Tonnen Presskraft, alle Schweißverfahren, auch mit dem Roboter, CNC-Fräsen und -Drehen gehören seit Jahren zum Repertoire, um anspruchsvolle Baugruppen bis 10 Tonnen fertigen zu können.

Im Jahr 2015 wurde im Erweiterungsbau in Lorsch eine moderne Pulverbeschichtungsanlage in Betrieb genommen. „Damit konnten wir die Lieferzeiten deutlich verkürzen“, so der Chef.

Mit dieser hohen Fertigungstiefe spielt Seeger Lasertechnik in Sachen Qualität und Termintreue weit vorne mit. „Für viele Kunden, bei Weltmarktführern und Mittelstand, zählen wir zu den bevorzugten A-Lieferanten, da wir auch auch unter den derzeitigen besonderen Bedingungen Liefer- und Qualitätsversprechen einhalten können“, ist Kiefer zu Recht stolz. Darüber hinaus werden auch Schlossereien und Privatleute beliefert. So geht es los bei Stückzahl 1. Genauso fertigt das Unternehmen aber auch Millionen-Stückzahlen. „Mit unseren automatisierten Lasern sind mannarme Schichten möglich. Wir als mittelständisches Unternehmen passen uns permanent an die Anforderungen des Marktes an.“

Generationenwechsel meistern

Seit 2006 bildet Seeger in verschiedenen Berufsbildern aus, um sich den eigenen Nachwuchs heranzuziehen. Über 50 junge Menschen gingen ihre ersten Schritte im Berufsleben bei Seeger und absolvierten ihren Abschluss. Alle erhielten eine Chance sich zu bewähren. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mehr als zehn Nationalitäten. „Es versteht sich von selbst, dass gemeinsam an der Weiterentwicklung gearbeitet wird“, so Kiefer. Besonders stolz ist er über seine gelungene Nachfolgeregelung. Sein Sohn Oliver Kiefer ist mittlerweile seit zwei Jahren mit ihm in der Geschäftsführung.

„Den Herausforderungen der Zukunft, denen sich mein Sohn mit unserem Team stellen wird, insbesondere dem Fachkräftemangel – egal ob im Büro oder in der Werkhalle – wird mit zusätzlicher Automation zu begegnen sein“, blickt Kiefer nach vorn. So weisen auch die nächsten Investitionsplanungen in diese Richtung. „Bezogen auf Gesellschaft und Politik bleibt der Seeger Lasertechnik GmbH – wie den meisten Mittelständlern – nur der Weg der Anpassung. Weniger Bürokratie wäre für alle Unternehmen ein Segen, alles wäre schneller und davon profitiert wiederum die Gesellschaft.“

Mehr Effizienz im Presswerk

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Presswerke sind eine Millioneninvestition, entsprechend viel Output erwartet man von ihnen. Wie lassen sich Kosten senken und die Effizienz erhöhen? Vor dem Hintergrund der Herausforderungen von Qualität, Flexibilität, sinkenden Losgrößen und Verfügbarkeiten gilt es die Produktion für den steigenden Kostendruck fit zu machen. Lösungen, die Sie sofort in Ihrem beruflichen Alltag unterstützen, finden Sie als Entscheider auf unserer praxisnahen Fachtagung.

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