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Käufern einer BT-150 werden alle Werkzeuge mitgeliefert
Dann erklärt er die Steuerung der BT-150, die von Beger selbst programmiert wird. Dort können sämtliche Biegeparameter abgelegt werden und mithilfe eines externen Programmes kann man die Einstellungen für die Maschine über einen PC oder ein Notebook vornehmen. Sonderwerkzeuge? Nein, die braucht Beger nicht. Die Werkzeuge, die der Käufer einer BT-150 benötigt, die werden von Blech-Tec mitgeliefert.
Dass die auf der Biegemaschine hergestellten Teile absolut maßhaltig sind, das beweisen sie anschließend durch ihre Passgenauigkeit. So passen Segel und Schiffsrumpf haargenau aufeinander.
„So“, sagt Beger, „und jetzt mache ich mal ne Fliege. Die ist in ihrer Feinheit und Größenordnung noch anspruchsvoller und hier kann ich an der BT-150 so richtig zeigen, was die kann.“ Zwischen viele Finger würden die winzigen Teile kaum passen. Aber Beger kennt jeden Handgriff und bereits nach wenigen Kantungen erkennt man, was daraus werden soll. „Die hab ich einmal als Demonstrationsobjekt mit einem CAD-Programm entworfen und wer sie sieht, der verharrt in Bewunderung“, sagt er.
Blechkunst in höchster Vollendung
Die Fliege besteht aus zwei Teilen. Einmal aus den Flügeln, wobei die Adern filigran gelasert wurden, und zum anderen aus dem Rumpf mit Kopf und sechs Beinen – letztere aus einem Stück gekanntet. Was man dazu braucht, lässt sich nur erahnen, wenn man weiß, dass der Kopf mit 11 Kantungen etwa 3 mm misst. Es ist Blechkunst in höchster Vollendung.
Doch mit Kunst verdient der Fünfmannbetrieb sein Geld leider nicht, sondern mit Blechteilen für industrielle Anwendungen, die von Millimeterabmessungen bis zu großen Gehäusen reichen. Jetzt hat er mit seiner BT-150 auch eine CNC-Biegemaschine im Programm. „Einige haben wir schon verkauft“, sagt Beger, „und das Interesse ist ziemlich groß. Erst recht nach der Euroblech in Hannover, auf der wir uns 2010 wieder einem breiten Publikum präsentierten“, sagt er.
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