Roboter spielt Hauptrolle Mit dem Roboter geht die Teilereinigung in die automatisierte Zukunft

Von Dr. Thomas Isenburg 4 min Lesedauer

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Die Meißner Technik Müllenbach GmbH, oberbergische Hersteller von Teilereinigungsanlagen mit Sitz in Marienheide bei Köln, setzt bei der wässrigen Teilereinigung auf die Flexibilität von Robotern.

Fokus auf Roboter. Blick auf ein ausgeklügeltes Teilereinigungskonzept mit Roboterunterstützung von Meißner Technik Müllenbach (MTM). Es handelt sich um eine sogenannte Roboter-Tauch-Kreisreinigungsanlage (RKT), die im Folgenden näher betrachtet wird ...(Bild:  MTM)
Fokus auf Roboter. Blick auf ein ausgeklügeltes Teilereinigungskonzept mit Roboterunterstützung von Meißner Technik Müllenbach (MTM). Es handelt sich um eine sogenannte Roboter-Tauch-Kreisreinigungsanlage (RKT), die im Folgenden näher betrachtet wird ...
(Bild: MTM)

Meißner Technik Müllenbach (MTM) ist ein international aufgestelltes mittelständisches Familienunternehmen mit Fertigungen in Luckenwalde bei Berlin sowie im polnischen Tczew nahe Danzig. Zum Firmenverbund gehört auch die MTO Oberflächenbehandlungs GmbH aus Gummersbach Die MTM ist ein Lohnreinigungsunternehmen, das sich um die Verfahrenstechnik zum Beispiel in Nullserien kümmert. Das Unternehmen ist seit rund 40 Jahren erfolgreich am Markt tätig. Es verfügt über eine lange Innovationsgeschichte und zahlreiche Patente, die insbesondere von dem Firmengründer Werner Meißner in der Automobilindustrie entwickelt wurden. Zu den Auszeichnungen gehört der German Innovation Award 2021 in der Kategorie „Energy Solutions”. Derzeit stehen Anlagen mit Robotern im Fokus des Interesses. Die Roboter-Tauch-Kreisreinigungsanlage (RKT) etwa, kombiniert die Flexibilität der sechs Achsen eines Roboters mit der bewährten Technik von Industriewaschmaschinen. Sie wurde speziell für Tauchprozesse entwickelt. Mithilfe der RKT sind chemische und galvanotechnische Prozesse in den Bädern möglich. So sind beispielsweise Titan- und Manganbeschichtungen möglich. Auch eine Feinstreinigung ist verfahrenstechnisch machbar. Dabei befinden sich die Vorratstanks unterhalb des Behandlungsbeckens. So kann stets frisches Behandlungsmedium nachgeliefert werden. Ein Überlaufbecken mit Absaugrand sorgt zudem für einen sauberen Badspiegel.

Keine Medienverschleppung beim Teilereinigen

Der Roboter ist zentral in einer patentierten Anlagentechnik positioniert, deren Behandlungsbäder sozusagen „tortenförmig“ angeordnet sind. Diese befinden sich unter dem Schwenkbereich des Roboters. Der Roboter kann repetitive Aufgaben schnell und präzise ausführen, wodurch sich die Produktionsgeschwindigkeit und -qualität steigern lassen. Die Flexibilität des Roboterarms ermöglicht eine große Variabilität bei der Prozessführung. Bei der Teilereinigung müssen Werkstücke mit unterschiedlichsten, oft sehr komplexen Geometrien, durch diverse Behandlungsbäder geführt werden, um sie von Bearbeitungsflüssigkeiten, Spänen und Abrieb zu befreien. Oft ist aber eben auch eine Beschichtung erforderlich. Diese Anlagen sollen möglichst platzsparend konzipiert sein und gleichzeitig hohe Durchsätze ermöglichen. Bei dieser Entwicklung werden die Teile nicht mehr durch ein lineares System gefördert. Es gibt keine beweglichen Rollen oder Schienen, in die Verunreinigungen wie Späne fallen könnten. Zudem sollen Verschleppungsverluste der einzelnen Bäder vermieden werden, indem der Roboter die Teile so positioniert, dass die Behandlungsflüssigkeiten ablaufen können. Die Teile können nämlich geschwenkt und geneigt werden. Ein Roboter und die kreisförmige Anordnung der Bäder können diese Anforderungen effizient erfüllen.

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