Medizintechnik

Mikrorohre prozesssicher mit dem Faserlaser schweißen

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Bei sehr geringen Wandstärken und Rohrdurchmessern ist jedoch eine sehr viel höhere Präzision notwendig und man muss möglichst nahe an das Schmelzbad herankommen, um jede Instabilität beim Verbinden der Kanten direkt an der Schweißung zu überwachen. Dafür hat Rofin einen neuen PWS-Sensor für diese Rohrschweißungen entwickelt.

Bediener kann Schmelzbad und Schweißspalt in Echtzeit sehen

Dabei handelt es sich um eine dreifache Kontrolle. In erster Linie wird die axiale Verschiebung des Schweißspalts geprüft, um den Laserspot in der Mitte des Spaltes zu platzieren. Daneben wird das auftretende Schweißplasma zum Schweißspalt ausgerichtet. Und als Drittes wird auch die Höhe der zwei Kanten kontrolliert und dem Bediener signalisiert, wann und ob eine Korrektur seiner Einstellungen erforderlich wird, um eine einwandfreie Nahtqualität zu produzieren.

Neben der automatischen Korrektur der Schweißposition kann der Bediener das Schmelzbad und den Schweißspalt in Echtzeit sehen. Er kann eventuelle Veränderungen in der Profilierung wie Verschiebungen der Kanten genau erkennen, aber auch das Verhalten des Schmelzbades zwischen den beiden Kanten. Diese Informationen versetzen den Bediener in die Lage, jederzeit seine Einstellungen zu überprüfen und gegebenenfalls nachzustellen.

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