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In erster Linie geht es ihm dabei um die Herstellung hochqualitativer Bauteile und Baugruppen. „Diese“, so sagt er, „finden sich vor allem im Edelstahl- und Aluminiumsektor, und da bei anspruchsvollen Gehäusen.“ Die Erfahrung zeigt, dass beim Edelstahlschweißen oft viel Nacharbeit zu machen ist. Diese will Haimerl mit seinem Wissen um die Laserschweißtechnik auf ein absolutes Minimum reduzieren. Über die Edelstahlverarbeitung hinaus spielt Aluminium bei den Leonbergern eine wichtige Rolle.
Haimerl setzt ganz auf Trumpf-Maschinen
Für all die Aufgaben hat sich Haimerl in der relativ kurzen Zeit, seit Juli 2010, einen exzellenten Maschinenpark angeschafft. Dabei brachte und bringt er seine Erfahrung und die bei Trumpf praktizierte Systematik voll und ganz ein. „Ich setzte in der Fertigung voll auf Trumpf-Maschinen. Da gibt es für mich nichts anderes. Ich habe diese Techniken jahrzehntelang den Kunden gegenüber vertreten und bin deshalb auch zutiefst überzeugt von der Technik und Qualität dieser Anlagen.“
Investiert hat der dann innerhalb von zwei, drei Monaten in eine Trumatic 3000 Fiber Kombimaschine mit einem 3000-Watt-Festkörperlaser, der sich die Strahlquelle mit einer Roboterschweißzelle Robot 5020 teilt. Damit werden heute vor allem Aluminiumgehäuse sowie andere größere und kleinere Bauteile geschweißt. Es sind meist Arbeiten, die ohne das Laserschweißen gar nicht auskommen würden. Die Trumatic 3000 Fiber ist zudem noch mit einer Sheetmaster-Lösung ausgerüstet, über die eine automatische Beladung der Kombimaschine möglich ist.
Des Weiteren verfügt Haimerl über zwei Abkantpressen der Trumpf-Baureihe Trubend. Die 5130 und die 5085 sind dabei in das Gesamtfertigungskonzept eingebunden und auf die von der Platinenbearbeitung kommenden Bauteile abgestimmt. „Die Drei- und Zweieinhalb-Meter-Abkantpressen braucht man, um mit der Kombimaschine den notwendigen Umsatz zu generieren“, lässt Haimerl wissen.
Nach wenigen Wochen klopften bereits die ersten Kunden an
Der Start in die Selbsständigkeit ist für Haimerl mit den ersten Kunden geglückt, für die er Aluminium- und Edelstahlbauteile in Dicken zwischen 2 und 3 mm, aber auch komplexe Baugruppen, Rahmen und Gehäuse mit zusätzlichen Ausstattungen produziert. Acht Mitarbeiter gehören mittlerweile dem gut durchorganisierten Unternehmen Haimerl Lasertechnik GmbH an.
Für die Zukunft plant der Unternehmer Walter Haimerl aber auch, eigene Produkte zu entwickeln. „Dies ist das eigentliche Ziel, das aber noch in weiter Ferne liegt“, sagt er. Dennoch beschäftigen er und seine Mitarbeiter sich insbesondere für den Vorrichtungsbau auch mit CAD/CAM-Lösungen.
Das Unternehmen ist Haimerls Leidenschaft geworden, für die er sich voll und ganz einsetzt. Die Lasertechnik ist wesentlicher Bestandteil des Tagesgeschäftes. Darüber hinaus steht mit Sohn und Tochter der Nachwuchs für das Unternehmen bereits in den Startlöchern.
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