Comau und Fincantieri präsentieren das erste Ergebnis ihrer Zusammenarbeit – den „MR4Weld“, einen mobilen Schweißmanipulator fü den Schiffsbau.
Auf der Automatica haben Comau und Fincantieri den „MR4Weld“ erstmals präsentiert. Der auf Ketten montierte Schweißroboter soll beim Schiffsbau im Außenbereich die Mitarbeiter schonen und das Schweißen deutlich beschleunigen. Hier erklären die Partner, wie das gehen soll.
(Bild: Comau / Fincantieri)
Der „MR4Weld“ wird als ein mobiler Roboter beschrieben, der eine innovative Automatisierungsmöglichkeit für den Außenbereich des Schiffsbaus darstellt. Er liefert eine hohe Schweißqualität und -leistung, wobei er nicht zuletzt die Körperkräfte der Facharbeiter schont, wenn es um arbeitsintensive Schweißarbeiten geht. Comau und Fincantieri haben, wie es weiter heißt, auch ihre strategische Vereinbarung erneuert. Das Ganze ziele darauf ab, Technologie, Digitalisierung und Innovation in zukünftigen mobilen Robotersystemen einzusetzen, die die Produktionsgeschwindigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhöhen vermögen.
Ihr Produkt bekommt die richtige Bühne
„best-Award 2023 zur Blechexpo/Schweisstec“ – jetzt bewerben!
Bereits zum sechsten Mal werden die innovativsten Produkte, Lösungen und Digitalisierungskonzepte der internationalen Fachmesse für Blechbearbeitung ausgezeichnet. In fünf Kategorien ermittelt die Fachjury die Gewinner, die am 7. November auf der Blechexpo/Schweisstec ausgezeichnet werden Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2023!.
Im Rahmen der erneuten Zusammenarbeit werden die Unternehmen fortschrittliche und mobile Robotik entwickeln, um andere sich wiederholende Tätigkeiten des Schiffsbauprozesses zu automatisieren. Darunter auch diejenigen, die durch vertikale und nichtlineare Oberflächen sowie unstrukturierte Umgebungen gekennzeichnet sind.
Mobiler Schweißroboter schweißt drei Mal schneller als der Mensch
Der mobile Roboter „MR4Weld“ gilt dabei als neues Paradigma, um die Automatisierung beim Schweißen aus der Werkshalle hinaus zu bringen. Er wird nun getestet und danach in den Werften von Fincantieri zum autonomen Schweißen von Stahlkonstruktionen in einer Schicht eingesetzt. Möglich sei eine Verdreifachung der Schweißgeschwindigkeit im Vergleich zur manuellen Ausführung. Der Roboter verfügt dazu über einen 6-Achs-Knickarmroboter mit hoher Tragfähigkeit, der mit einem Schweißbrenner ausgestattet ist. Das Ganze ist auf einem Kettenfahrwerk montiert und mit einem integrierten System zur autonomen Erkennung von Schweißnähten ausgestattet. Und was noch wichtiger ist, wie die Partner sagen: Er garantiert eine bessere Schweißqualität bei gleichzeitiger Reduzierung ergonomischer Risiken und trägt zur Transformation der Produktionsprozesse im Schiffbau bei, da er größere Flexibilität und verbesserte Sicherheit sowie niedrigere Gesamtkosten sicherstellt.
Neuer Schweißroboter sammelt auch wichtige Prozessdaten
Der „MR4Weld“ wurde entwickelt, um sich in jeder Umgebung bewegen und mit Mitarbeitern zusammenarbeiten zu können. Er kann dazu während der Transfer- und Schweißarbeiten einfach von einem einzigen Bediener gesteuert werden. Das System nutze auch digitale Tools, um Schweiß- und Produktionsdaten zu sammeln, die zur Erfassung der Schweißverbindungen dienten. Weil der „MR4Weld“ die geltenden Sicherheitsvorschriften vollständig erfüllt, kann er ohne Umzäunungen auf jedem der mehreren Decks, aus denen ein Schiff besteht, arbeiten. Fincantieri und Comau haben außerdem gemeinsam ein europäisches Patent für einige spezielle technologische Merkmale des „MR4Weld“ angemeldet. Das schweißende Robotersystem kann über dies auch nahtlos in die digitale Infrastruktur von Comau integriert werden, so dass Produktivität und Rentabilität gesichert sind.
So sieht die Strategie von Comau und Fincantieri aus
Tatsächlich stellt die Implementierung automatisierter Systeme für sich ständig wiederholende und nicht wertschöpfende Produktionstätigkeiten eine der Säulen der Strategie von Fincantieri dar. Und Comau wird ebenfalls einen weiteren Schritt hin zur Differenzierung seines Kerngeschäfts und zur Expansion in neue Segmente über die Werkshallen hinaus unternehmen. Darüber hinaus werden die Unternehmen mit der Industrialisierung ihres, wie betont wird, einzigartigen „MR4Weld“-Roboters beginnen, die nicht nur in der Schiffbauindustrie, sondern auch in Branchen eingesetzt werden kann, in denen unter anderem große Stahlstrukturen hergestellt werden. Im Rahmen der Absichtserklärung werden die Unternehmen die Wege und damit verbundenen Vereinbarungen für die Förderung der zeitnahen Entwicklung der gefundenen technischen Lösungen untersuchen und bewerten, heißt es abschließend.
(ID:49584700)
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.