Lösemittel-Rezyklate
CO2-reduzierte Entfettung

Ein Gastbeitrag von Sabrina Deininger 4 min Lesedauer

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Eineinhalb Jahre hat der Prozess gedauert, aber das Ergebnis hat sich gelohnt: Die Mark Metallwarenfabrik GmbH mit Sitz in Spital am Pyhrn in Österreich hat ihre hauseigene Entfettung umgestellt und setzt jetzt auf Lösemittel-Rezyklate. Dadurch spart der Tiefziehspezialist rund 21 Tonnen CO2e im Jahr ein.

CO2-reduzierte Entfettung: In der Reinigungsanlage bei der Mark Metallwarenfabrik kommt jetzt PER-Rezyklat anstelle von Frischware zum Einsatz. (Bild:  Ingo Jensen/Richard Geiss)
CO2-reduzierte Entfettung: In der Reinigungsanlage bei der Mark Metallwarenfabrik kommt jetzt PER-Rezyklat anstelle von Frischware zum Einsatz.
(Bild: Ingo Jensen/Richard Geiss)

Mark fertigt Tiefziehteile zwischen 2 und 80 Millimetern Durchmesser, die später vorwiegend in der Automobilindustrie, beispielsweise bei Airbags, zum Einsatz kommen. Eine hohe Bauteilsauberkeit ist hier das Maß der Dinge. Für einen reibungslosen Umstellungsprozess hat sich Mark Unterstützung bei der Richard Geiss GmbH geholt. Vom Lösemittelspezialist aus Offingen kommt nicht nur das recycelte Perchlorethylen (PER), sondern auch die Expertise.

„Für uns war es nur logisch und konsequent, den Schritt hin zu Lösemittel-Rezyklaten zu gehen, im Hinblick auf die Nachhaltigkeit und die CO2-Einsparung“, erklärt Christian Schneeberger aus dem Nachhaltigkeitsmanagement bei Mark. „Wir setzen uns in allen Bereichen aktiv mit unserem ökologischen Fußabdruck auseinander, berechnen unsere CO2-Emissionen und setzen auf Kreislaufwirtschaft. Diese Bemühungen wollten wir auch in unseren Entfettungsprozess tragen“, so Christian Schneeberger weiter.