Vom 10. bis 14. September nimmt Kasto in Halle 8 die AMB zum Anlass, neuartige Bandsägeautomaten und „intelligente“ Intralogistiksysteme für die Metallbranche zu präsentieren.
Was die anstehende Messe AMB in Stuttgart betrifft, so fährt der Maschinenbauer Kasto zweigleisig. Denn zum einen zeigt er Sägesysteme, wie diese Kastowin A 3.6. Zum anderen wird demonstriert, wie man beim Sägen und Lagern durch smarte Systeme unterstützt werden kann.
(Bild: Kasto)
Die Kastowin A 3.6 etwa ist ein Bandsägeautomat, den Kasto für Serienschnitte in leicht bis schwer zerspanbaren Werkstoffen konzipiert hat. Sie verarbeitet Vollmaterial, Rohre und Profile aus rostfreien Bau- und Werkzeugstählen bis 360 Millimeter Breite und Höhe. Die vorgespannten Linearführungen garantierten maximieren die Lebensdauer und sorgen für eine präzise Längenpositionierung durch den Kugelrollspindelantrieb des Materialvorschubs.
Ein weiteres Highlight ist der frequenzgeregelte Stirnradsägeantrieb mit Überlast- und Spanndrucküberwachung, wie der AMB-Aussteller weiter ausführt. Damit erreiche man beim Sägen eine hohe Schnittleistung und exakte Arbeitsprozesse bei Einzelschnitten, kleineren und mittleren Losgrößen, aber auch bei Großserien. Der stufenlos einstellbare, elektromechanische Vorschub mit Servomotor und Kugelrollspindel schont das Sägewerkzeug.
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Damit sägt man auch schwer zerspanbare Werkstoffe
Mit dem Sägesystem Kastotec AC 4 kann man auf der AMB eine vollhydraulische Hochleistungsbandsäge in schwerer Bauart erleben, wie es weiter heißt. Die Säge eignet sich besonders für das Trennen von Rund-, Vierkant- und Flachmaterial, aber auch von Rohren und Profilen in allen Qualitäten bis 430 Millimeter Breite und Höhe. Speziell für schwer zerspanbare Werkstoffe (Titan, Hastelloy und Inconel) konzipiert, verfügt die Sägemaschine über hydraulisch vorgespannte Hartmetall-Gleitführungen und eine elektronische Überwachung der hydraulischen Sägebandspannung. Die Schnittgeschwindigkeit lässt sich stufenlos regeln, die Horizontalspannstöcke sind serienmäßig mit einer Freihubeinrichtung ausgerüstet, wie man erfährt. Zur Standardausstattung gehöre auch das bewährte KPC-Paket (Kasto-Performance-Cutting), das alle wesentlichen Funktionen für eine optimale Sägeleistung und Langlebigkeit beinhalte.
Mehr Lagerfläche auf kleinem Raum
Parallel platzsparend zu sägen, abzusortieren und zu lagern, ermöglicht der Kastosort Tower. Dieses Intralogistiksystem automatisiert Materialflüsse, wie der Hersteller betont, auch bei stark eingeschränktem Raumangebot. Es sei perfekt für die mannlose Anarbeitung geeignet, was insbesondere für Metallbetriebe gelte, die bereits Hochleistungssägen wie die Kastovariospeed oder die Kastotec nutzten. Nach dem Sägen steht durch das integrierte Absortiersystem Kastosort Tower deutlich mehr Lagerfläche auf kleinerem Raum zur Verfügung, wie der AMB-Aussteller verspricht. Die Entwickler kombinierten dafür zuverlässige Komponenten zu einem hochproduktiven System. Es besteht aus einem Kettenmagazin, der Kreissäge Kastovariospeed, dem Roboter Kastosort nebst dem Lagersystem Kastoecostore. Letzteres benötige im Mittelformat lediglich etwas mehr als 11 Quadratmeter Fläche und biete dennoch eine Lagerhöhe von bis zu acht Metern.
Von der App bis zum Zwischenlager
Außer auf Leistung setzt Kasto auch auf umfassende digitale Möglichkeiten beim Sägen, Lagern und dem Service. Im Smartsolutions Corner präsentiert man deshalb auf der AMB zum Beispiel die plattformunabhängige Web-Applikation Kastoapp. Sie, heißt es dazu, ermöglicht es den Anwendern, den Live-Status ihrer Sägemaschinen jederzeit und von überall aus per Mobilgerät oder Computer zu überwachen, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
Dann gibt es noch Kastooptisaw zu erleben. Das System unterstützt die Anarbeitung durch leistungsstarke Algorithmen, um die Schnittanordnungen zu optimieren. Dieses Werkzeug lässt sich als Add-on in das Warehouse Management System (WMS) Kastologic integrieren. Die grafische, benutzerfreundliche Oberfläche des WMS erleichtere dem Anwender von der einfachen Steuerung bis zur Auftragsbearbeitung die tägliche Arbeit im Lager.
So verringert sich der Energie- und Personalbedarf
Und ihren Energieverbrauch können Metallverarbeiter mit Kastoenergysave reduzieren. Das System wandelt speichert nämlich überschüssige kinetische Energie, um sie zur späteren Verwendung in Strom umzuwandeln. Diese Funktion senkt langfristig die Betriebs- sowie Investitionskosten, was sich auch positiv auf den CO2-Fußabdruck auswirkt, wie Kasto anmerkt. Außerdem informiert das Unternehmen über viele weitere Möglichkeiten, die die Prozesse der Anwender effizienter machen und auch individuell an deren Bedürfnisse angepasst werden können. Dazu gehört zum Beispiel das Robotersystem Kastopick bar, mit der Stahlbetriebe Flach-, Vierkant- und Rundmaterial sowie Rund- und Profilrohre vollautomatisch – also mannlos – kommissionieren und bereitstellen können. Außerdem erfahren Messebesucher mehr über den neuen Unitower CNC, der Werkstückträger für CNC-Bearbeitungszentren platzsparend zwischenlagert. Betreiber versorgen damit ihre Fertigung vollautomatisch auch während der Nachtstunden mit Material.
Stand: 08.12.2025
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