Trumpf Neue Laser-Rohrschneidanlage mit erweitertem Anwendungspotenzial

Redakteur: Dietmar Kuhn

Röhre in der Röhre: Das könnte die erste Assoziation sein, wenn man die neue TruLaser Tube 7000 auf der Messe Tube in Aktion sieht. In ihrer tunnelartig gestalteten Schutzkabine bearbeitet die Laser-Schneidanlage Rohre, die sie anschließend – abhängig von der Größe – nach vorne auf den Bürstentisch oder bei Bedarf auch nach hinten in einen Behälter ausschleust.

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Das alleine zeigt schon, dass diese Rohrschneidanlage nicht nur optisch eine gute Figur macht. Mit der High-End-Maschine im modernen Designkleid hat Trumpf eine Laser-Rohrschneidanlage entwickelt, die starke, auf hohes Rohrgewicht ausgelegte Antriebe, einen großen Spannbereich und damit jede Menge Flexibilität bietet. Erstmals wurde sie jetzt auf der Messe Tube in Düsseldorf einem breiten Fachpublikum präsentiert.

Rohre und Profile mit großen Durchmessern und Wanddicken soll die Anlage, ohne Produktivität einzubüßen, schneiden können, heißt es. Mit einem Spannbereich von 15 bis 200 mm erschließe sie ihren Anwendern völlig neue Anwendungsbereiche.

Rohrschneiden in neuen Bereichen

Das zulässige Werkstückgewicht im 6-Meter-Format steigt dabei auf 150 kg. Optional könne sie sogar Rohre mit einem Durchmesser bis zu 250 mm und einem Gewicht bis 225 kg bearbeiten.

Weil die neue Rohrschneidanlage mit einer Laserleistung bis 3,6 kW ausgerüstet werden kann, ist sie laut Trumpf für ein extrem breites Einsatzspektrum geeignet. Die maximale Wanddicke der zu bearbeitenden Rohre liegt bei 8 mm.

Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie Sägen, Bohren oder Fräsen soll der Einsatz einer Tru-Laser Tube 7000 sehr deutliche Produktivitätssteigerungen bringen: beispielsweise durch die geringe Vorbereitungszeit bei einem Programmwechsel. Nahezu alle profilabhängigen Einstellungen an Maschine und Beladeeinheit steuere das Teileprogramm, ohne dass der Bediener eingreifen muss.

Spannbacken für Rohre bis 200 mm Durchmesser

Weil sie sich für alle Rohrdurchmesser bis 200 mm eignen, müssen die selbst zentrierenden Spannbacken nicht getauscht werden. Auch die Stufenrollen auf dem Maschinenbett, welche die Rohre unterstützen und gleichzeitig seitlich führen, stellen sich automatisch auf die verschiedenen Durchmesser ein.

Selbst der große, integrierte Abfallbehälter, der die Schneidrückstände sammelt, leere sich von alleine. Durch die Funktion Focusline passt sich die Fokuslage des Laserstrahls automatisch an, heißt es weiter.

Trumpf GmbH + Co. KG, Halle 8a, Stand D30

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