Fit in der Blechbearbeitung – dank konstanter Modernisierung

Neuer Flachbettlaser optimiert Prozesskette

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Modernisierung: erst neue Abkantpresse, jetzt neue Flachbettlaseranlage

Deshalb hat die Geschäftsleitung in den letzten Jahren auf konstante Modernisierung gesetzt. Die letzte Investition wurde 2012 mit einer neuen Abkantpresse gemacht; nun ist es eine neue Flachbettlaseranlage, die neben die bestehenden vier anderen Blechbearbeitungsanlagen integriert wurde. Mit einer eigenen Engineeringabteilung, die 2001 gegründet wurde, konnte man zwar den individuellen Kundennutzen steigern. Im Bereich der Massenproduktion sieht man aber in Thürnen (und dies gilt allgemein für die Lohnfertigung in der Schweiz) keine großen Chancen, um mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können. Das Potenzial liegt folglich bei kleinen oder Nullserien: Hier ist das Fertigungscenter der richtige Partner. So musste man sowohl an Schnelligkeit als auch Flexibilität gewinnen.

Folglich haben sich die Baselländer für die Akquisition einer hochmodernen Anlage entschieden. Mit der Flachbettlaseranlage „BySprintFiber“ von Bystronic ist das Fertigungs-Center nun nicht nur im Dünnblechbereich stark, sondern auch viel flexibler, wenn es um einwandfreie Schnitte bei dickeren Materialien geht.

Technologiewechsel: vom CO2- zum Festkörperlaser

Im Vergleich zum zuvor eingesetzten CO2-Laser können nun bis zu 20 mm dicke Bleche mit nahezu gleicher Schnittgeschwindigkeit bearbeitet werden. Auch die Energiezufuhr liegt nur noch bei einem Viertel im Vergleich zur alten Anlage (bei vergleichbarer Lichtleistung). Im Dünnblechbereich (bis 4 mm) liegen die Schnittgeschwindigkeiten außerdem erheblich höher.

Ersetzt wurde eine Bystronic-Anlage, die zehn Jahre in Betrieb gestanden war. Auf einer anderen Flachbettanlage, die in unmittelbarer Nähe steht, wird nun Chromstahl und Aluminium bearbeitet und auf der neuen Bystronic-Anlage hauptsächlich Stahlblech geschnitten. Dies bringt den Vorteil, nicht dauernd umrüsten zu müssen. D. Zumbrunn fährt fort: „Neben der Flexibilität und der hohen Schnittleistung war die einfache Bedienbarkeit ein weiteres Hauptkriterium.“

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