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Nie mehr teure Ausfallzeiten
Dreh- und Angelpunkt der smarten Trudisk-Strahlquelle ist Trumpf zufolge, die neue Steuerung im Inneren, die sogenannte CPX. Sie gilt das „Gehirn“ des Lasers. Bei ihr liefen sämtliche Zustandsdaten und Prozessparameter zusammen. Unterschiedlichste Sensoren erfassen dazu während des Bearbeitungsprozesses beispielsweise die tatsächliche Laserleistung im Mikrosekundentakt, alle internen und externen Signalverläufe sowie die Auslastung der Strahlquelle oder den Zustand zusätzlicher Komponenten, wie die Laserspezialisten sagen.
Mit einem cleveren neuen Feature erhöhe die neue Trudisk-Generation außerdem die Datenqualität der Messwerte deutlich: Das sogenannte Precision Time Protocol synchronisiere im Zuge dessen alle Sensoren und verpasse ihnen einen identischen Zeitstempel – jetzt komme aber erst der Clou: In Zukunft werde Trumpf mithilfe der Condition Based Services, diese (im Vorfeld vom Kunden freigegebenen) Daten und Parameter auswerten, algorithmusbasierte Trendanalysen durchführen sowie gezielt Maßnahmen ergreifen können, um mögliche Ausfallrisiken der Laser im Vorfeld zu bestimmen und ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Minimale Aufstellfläche setzt neue Maßstäbe
Die zweite entscheidende Weiterentwicklung im Kern der neuen Trudisk-Generation sind die neuen Laserdioden, die, wie es heißt, das Unternehmen in seinem US-amerikanischen Werk in Princeton, New Jersey, entwickelt und produziert. Die neuen Laserdioden seien kompakter und gleichzeitig energieeffizienter. Diese Tatsache senke nicht nur die Betriebskosten sondern reduziere auch die Aufstellfläche des Lasers. Letztere setzt mit seinen 0,85 m² nun die Benchmark für Multikilowatt-Hochleistungslaser, betonen die Ditzinger. Auf dieser kleinen Fläche sei auch die intelligente Kühlung des Lasers integriert, die Zulauftemperaturen des Kühlwassers bis 26 °C ermöglicht. Deshalb ist in den meisten Fällen kein externes Kühlaggregat mehr notwendig, heißt es.
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