Nachhaltigkeit
So bleiben Laser länger im Feld

Ein Gastbeitrag von Sabrina Schilling* 4 min Lesedauer

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Brose Fahrzeugteile und Trumpf entwickelten gemeinsam den Health Check für Laser – ein Service, der die Wiederverwendung von Lasern nicht nur nachhaltig, sondern auch sicher macht.

Gebrauchte Laser sind oft eine „Black Box“. Oliver Meusel wünschte sich deshalb einen gründlichen Check. (Bild:  Trumpf)
Gebrauchte Laser sind oft eine „Black Box“. Oliver Meusel wünschte sich deshalb einen gründlichen Check.
(Bild: Trumpf)

Wenn Oliver Meusel über Laser spricht, merkt man schnell: Hier kennt sich jemand in Theorie und Praxis aus. Seit über 30 Jahren ist er bei Brose Fahrzeugteile tätig und arbeitet heute als Experte für Schweißtechnologie. In seinem Team entwickelt er Technologien, legt Prozesse aus und validiert Produkte. Und weil Meusel weiß, worauf es in der Fertigung ankommt, hat er öfters mal Vorschläge für Produkte und Services, die Kunden den Alltag noch einfacher machen. Seine Ideen entstehen in der Regel direkt aus praktischen Herausforderungen, die Meusel zu meistern hat.

Und so war es auch beim Health Check für Laser. „Bei jeder Produktentstehung wägen wir bei Brose ab: Kaufen wir dafür eine neue Anlage? Oder lässt sich eine Bestandsmaschine wiederverwenden?“, erklärt Meusel und führt aus: „Gerade bei Lasern ist letzteres attraktiv: Keine Neuinvestition, die Anlage ist bereits abgeschrieben, und außerdem ist das Ganze nachhaltig.“ Aber: Wer kann wirklich sagen, ob ein Laser nach Jahren im Einsatz noch fit genug für ein neues Projekt ist?