Interviewreihe „Hidden Champions“
„Nichts ist gefährlicher für ein Unternehmen als langanhaltender, großer Erfolg“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 5 min Lesedauer

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Geschäftsführer Alexander Blum verrät im Interview, warum er lieber ein „Global Player“ statt ein „Hidden Champion“ ist und was sich in Deutschland ändern muss.

Alexander Blum ist seit 2001 Geschäftsführer bei Blum-Novotest. Das 1968 in Oberschwaben gegründete Familienunternehmen hat seine Wurzeln in der Werkzeugmaschinenindustrie. Heute ist es ein Weltmarktführer im Bereich der Mess- und Prüftechnik und global in diversen Branchen unterwegs.(Bild:  © www.martinmaier.com)
Alexander Blum ist seit 2001 Geschäftsführer bei Blum-Novotest. Das 1968 in Oberschwaben gegründete Familienunternehmen hat seine Wurzeln in der Werkzeugmaschinenindustrie. Heute ist es ein Weltmarktführer im Bereich der Mess- und Prüftechnik und global in diversen Branchen unterwegs.
(Bild: © www.martinmaier.com)

Blechnet: Herr Blum, der Begriff „Hidden Champion“ wird oft für Unternehmen verwendet, die in ihrer Nische führend, aber nicht unbedingt bekannt sind. Wie stehen Sie dazu, und sehen Sie Blum-Novotest als einen solchen Hidden Champion?

Alexander Blum: Wir werden oft als „Hidden Champion“ bezeichnet und ich sage dann immer, dass das Augenwischerei ist. Man muss sich sehr sicher sein und den Weltmarkt kennen, um zu glauben, dass man ein Champion ist. Und eigentlich hilft es einem nicht weiter, wenn man glaubt, dass man ein Champion ist.