Arnold & Shinjo Nietmutter für hochfeste Bleche

Redakteur: Annedore Munde

Mit einer neuen Generation an Nietmuttern bietet Arnold & Shinjo jetzt schweißfreie Verbindungslösungen für hochfeste, press- oder formgehärtete Stähle mit Blechdicken von 0,4 bis 2,5 mm.

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Dabei erweist sich die Systemphilosophie von Arnold & Shinjo aus Verbindungselement und Verarbeitungstechnik als besonders sichere und um durchschnittlich 30% kostensparende Alternative zum herkömmlichen Punktschweißen, heißt es.

Die neue HR-Nietmutter entspricht den erhöhten Anforderungen, die speziell die Automobilindustrie an die Verbindungselement stellt: Gewichtsreduzierung, schonende Halbzeugverarbeitung und ein steigender Anteil hochfester Bleche.

Das mechanische Nietverfahren ermöglicht die vollautomatisierte Integration der Nietmutter in die vorhandene Lochung mit lagerichtig und verdrehsicher befestigten Muttern im fertigfallenden Bauteil. Die HR-Mutter weist hochwertige Materialgüten der Festigkeitsklassen 8 und 10 auf sowie hohe Auszugskräfte und Drehmomentwerte. Sie ist in sechs Größen entsprechend M5, M6, M8, M10, M12 und NF 7/16-20 – jeweils auch in Edelstahlausführung – erhältlich.

Für die Verarbeitung steht ein standardisiertes Werkzeugprogramm zur Verfügung. Es bietet modular alle erforderlichen Komponenten wie Einpressköpfe, Matrizen, Zuführgeräte, Multiverteiler und Steuerungstechnik. Bereits vorhandene Arnold & Shinjo-Verarbeitungstechnik könne problemlos und kostengünstig auf das neue HR-Muttern-System umgestellt werden, so das Unternehmen.

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