Brennstoffzellenkomponenten NRW-Klimaschutzminister besucht Gräbener Maschinentechnik
„Ich habe heute Morgen ein paar beschlipste Revolutionäre kennengelernt.“ Mit diesem Fazit schloss NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel sichtlich beeindruckt seinen Besuch bei der Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG in Netphen. Er habe Einblick nehmen können in den Kosmos der Brennstoffzellen-Fertigung.
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Hintergrund ist, dass die NRW-Landesregierung in den letzten vier Wochen zwei wichtige Bausteine der neuen Klimaschutzpolitik angeschoben hat: Zum einen hat das Kabinett den Entwurf für das erste deutsche Klimaschutzgesetz verabschiedet, das verbindlich die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen vorsieht.
Remmel: Klimaschutz bedeutet Wachstumschancen für die heimische Wirtschaft
Zum zweiten wurde am Montag der neue Windenergieerlass in Kraft gesetzt. „NRW wird Vorreiter beim Klimaschutz“, sagte Remmel. „Und wir setzen Anreize für die Wirtschaft, sich als Technologieführer weltweit zu etablieren.“
Remmel sieht in einem ambitionierten Klimaschutz große Wachstumschancen für die heimische Wirtschaft. „Klimaschutz ist nicht nur eine ökologisch technologische Herausforderung, sondern auch eine ökonomische Chance. In diesem Segment entstehen riesige Märkte.“ Dazu sei aber ein technologischer und industrieller Sprung notwendig.
Remmel: „Die Brennstoffzellen-Fertigung ist eine der interessantesten Herausforderungen der Automobilindustrie. Auf diesem Gebiet ist die Firma Gräbener eine der entscheidenden Firmen.“ Und das wiederum seien „die besten Voraussetzungen, um gemeinsam nun eine weitere, vor uns liegende Herausforderung zu meistern“.
Die nachhaltige und entschlossene Transformation unserer Wirtschaft, auch der Energiewirtschaft zu einer effizienten und beschäftigungsstar-ken Klimaschutzwirtschaft. Gerade die mittelständisch geprägte Maschinenbau-Branche habe dies schon früh erkannt und die Weichen richtig gestellt. „Mittelständische Technologieführer, wie etwa Gräbener Maschinentechnik, haben diese Wachstums-Chance längst genutzt“, lobte der Minister.
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