Teilereinigung

Oberflächen von schwierigen Tiefziehölen gründlich befreien

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Beide Maschinen bei Mark sind mit drei Filtern ausgestattet. Um den österreichischen Vorschriften Genüge zu tun, sind außerdem in beiden Anlagen Wartungsabsaugungen, Aktivkohlemodule und Gas-Photometer integriert. Beide Anlagen zeichnen sich durch ihre luftgekühlte Bauform aus, außerdem verfügen sie zur Unterstützung des Reinigungsvorgangs über eine Ultraschallausstattung.

Waschkörbe für die Teilereinigung werden manuell bestückt

Zur Teilereinigung werden die Waschkörbe in drei Größen manuell mit den Teilen bestückt. Je nach Waschkorbmodell wird die Maschine mit 75 bis 120 kg beladen. Die V2 nimmt dabei einen Waschkorb auf einmal auf, die V4 schafft 4 Körbe gleichzeitig oder gleich eine halbe Eurogitterbox (1250 mm x 850 mm x 500 mm). Die V2 schafft dafür einen Reinigungszyklus von circa fünf Minuten, die V4 benötigt – je nach Reinigungsaufgabe und Programm – zwischen elf und zwanzig Minuten.

Beide Teilereinigungsanlagen verfügen über Destillen zum Wiederaufbereiten des verwendeten PER, bei der V2 extern angebracht, bei der V4 in der Anlage integriert. Das bei der Teilereinigung verwendete PER wird destilliert und kann zur Teilereinigung rückgeführt werden.

Gesteuert werden beiden Anlagen über eine SPS mit Touchscreen. Die wichtigsten Reinigungsprogramme sind gespeichert und leicht aufzurufen.

„Die Teilereinigungsanlagen haben wir stirnseitig angeordnet und den Beladeroboter von Kuka in der Mitte installiert. So werden die Waschkörbe automatisch auf die Rollbahn gehoben, die Anlagen werden beschickt und nach dem Reinigen stellt der Roboter die Waschkörbe zum Verpacken der Teile bereit“, erzählt Greifenstein. Der Automatisierungsspezialist SPS-Technik GmbH aus St. Valentin (Oberösterreich) hat den Beladeroboter auf eine Verfahrachse montiert.

Gute Zusammenarbeit beim Aufbau der Teilereinigungsanlagen

„Die Zusammenarbeit zwischen SPS, Pero und uns hat dabei einwandfrei geklappt. Die Kunden- und Servicebetreuung bei Pero ist ausgezeichnet, Ersatzteile werden schnell geliefert,“ fasst Hartwin Greifenstein die Kooperation der Firmen zusammen. „Das ist bei der Beanspruchung der Anlagen wichtig. Seit der Finanzkrise 2009 ist unser Geschäftsvolumen gewaltig gestiegen – wir fahren dreischichtig.“

So ist es kein Wunder, dass sich die Mark Metallwarenfabrik wieder für den Königsbrunner Hersteller entschieden hat. Im Februar 2014 wird eine V4-Reinigungsanlage geliefert. Die neue V4 wird mit drei Bädern zum Reinigen, Spülen und Konservieren ausgestattet sein. Das ermöglicht einen höheren Durchsatz. Und bringt Greifenstein und seine Mitarbeiter in der Oberflächentechnik bei Mark einen großen Schritt vorwärts.

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