Kopf hoch! Opel-Werk Eisenach stabilisiert sich durch Bau des Flaggschiffs

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Umwälzungen im Mobilitätssektor sorgen für Unruhe seitens der Autohersteller und deren Zulieferer. Das spürt auch Thüringen. Von Opel-Eisenach kommen aber jetzt mal gute Nachrichten ...

Stabile Beschäftigtenzahlen meldet erfreulicherweise das Opel-Werk Eisenach, hat die dpa gehört. Ein Grund ist, das dort – und nur dort – das Opel-Flaggschiff Grandland vom Band läuft. Parallel dazu, geht es der Branche in Thüringen eigentlich nicht so gut ...(Bild:  Opel)
Stabile Beschäftigtenzahlen meldet erfreulicherweise das Opel-Werk Eisenach, hat die dpa gehört. Ein Grund ist, das dort – und nur dort – das Opel-Flaggschiff Grandland vom Band läuft. Parallel dazu, geht es der Branche in Thüringen eigentlich nicht so gut ...
(Bild: Opel)

Nach Investitionen von rund 130 Millionen Euro läuft die Produktion im Opel-Werk Eisenach stabil. Mit dem Grandland wird in Thüringer ein Opel-Flaggschiff gebaut, kommentierte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage. Das neue Modell des SUV wird demnach seit Ende Januar verkauft und ausschließlich in Eisenach in Serie gefertigt. Das Werk der Stellantis-Tochter produziert übrigens im 2-Schicht-Betrieb. Die Zahl der Vollzeitstellen sei mit 1.150 Personen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Den Opel-Grandland gibt es in verschiedenen Antriebsvarianten, die vom Hybrid bis zum reinen Stromer reichen.

Allgemeine Krise im Thüringer Autozuliefergeschäft

Damit verbunden sei die Einrichtung eines sogenannten Battery Shops gewesen, in dem Batterien gebaut werden. Doch während die Produktion im Opel-Werk Eisenach läuft, steckt die Thüringer Autoindustrie insgesamt in einer massiven Krise, die in einer Reihe von Fällen zu Insolvenzen und Standortschließungen führt. Nach Angaben des Thüringer Wirtschaftsministeriums hat sich im Zuge des Strukturwandels zur Elektromobilität die Zahl der Beschäftigten in der Thüringer Zulieferbranche um etwa 20 Prozent verringert. Mit einem Jahresumsatz von bisher knapp vier Milliarden Euro gehört die Automobil- und Zulieferindustrie zu aber bekanntlich zu den wichtigsten Industriezweigen im Freistaat.

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