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Die Integration von organischer Photovoltaik in Flachstahlerzeugnisse bringt deutliche Vorteile im Vergleich zu den bekannten organischen Solarmodulen auf Kunststofffolien. Sie kann so zur Beschleunigung der Entwicklung hin zu marktreifen Produkten führen. Organische Photovoltaik ist ästhetisch, konstruktionsfreundlich und unterstützt Konstrukteure und Bauherren darin, sich für Niedrigenergie-Gebäude zu entscheiden. Die integrierte OPV kann sowohl an den Dächern als auch auf Fassaden eingesetzt werden. Auf diese Weise vergrößert sich die Erzeugungsfläche wesentlich und die umweltschonend erzeugte Elektrizitätsmenge erhöht sich.
Integration der Solarzellenaufbringung in das Coil-Coating
Bei der Produktion vorbeschichteter Flachstahlhalbzeuge kommt das Coil-Coating zur Anwendung. In einem kontinuierlichen Verfahren werden Stahlbänder mit Lacken, Folien oder Lack-Folien-Kombinationen beschichtet. „Durch die Integration der OPV-Technologie in unseren Beschichtungsprozessen wollen wir unseren Kunden in der Baubranche einen Zusatznutzen bieten, der sich finanziell auszahlt und gleichzeitig einen Beitrag zur für aktiven Klimaschutz leisten“, so Dr. Bettina Werner, die bei Thyssen-Krupp Steel Europe im Bereich Color für die Entwicklung von Oberflächenbeschichtungen zuständig ist.
„Die gemeinsame Forschungsarbeit bei Solliance umfasst Aktivitäten in der gesamten Wertschöpfungskette“, führt Werner weiter aus. “Die Beteiligung verschiedener Partner mit unterschiedlichen Schwerpunkten wird zu einer beschleunigten Entwicklung einer standardmäßig integrierten Photovoltaiklösung führen.“
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