Netzwerk im Finsteren Erweitertes Klebstoffportfolio mit dualhärtenden Acrylaten

Quelle: Pressemitteilung von Panacol-Elosol 2 min Lesedauer

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Mit zwei Vitralit-Typen hat Panacol neue dualhärtende Acrylatklebstoffe, die primär über UV-Vernetzung aushärten, aber sekundär durch Feuchtigkeit für nicht bestrahlte Schattenbereiche.

Mit zwei neuen, dualhärtenden Acrylat-Klebstoffsystemen für das Vitralit-Portfolio hat Panacol eine für die Elektronikproduktion attraktive Verbindungs- und Vergussmöglichkeit mit besonders hoher Glasübergangstemperatur entwickelt. Interessant ist auch das Aushärtungsverhalten ...(Bild:  Panacol)
Mit zwei neuen, dualhärtenden Acrylat-Klebstoffsystemen für das Vitralit-Portfolio hat Panacol eine für die Elektronikproduktion attraktive Verbindungs- und Vergussmöglichkeit mit besonders hoher Glasübergangstemperatur entwickelt. Interessant ist auch das Aushärtungsverhalten ...
(Bild: Panacol)

Mit Vitralit UD 8055 und Vitralit UD 8056 gibt es zwei neue dualhärtende Acrylat-Klebstoffsysteme bei Panacol. Ihre Vernetzungsreaktion wird durch ultraviolettes Licht initiiert. Wo kein oder zu wenig UV-Licht hin strahlt, übernimmt die Luftfeuchtigkeit die Aushärtung, wie Panacol erklärt. Ihre spezielle Charakteristik ist der hohe Glasübergangsbereich von über 100 °C, wodurch hochfeste Verbindungen auch unter Temperaturbelastung prozesssicher entstehen.

Die beiden dualhärtenden Vitralit-Klebstoffsystgeme sind laut Panacol optimal einsetzbar zum Vergießen von Sensoren, zur Verkapselung, zur Bauteilsicherung auf PCBs sowie bei Mischverklebungen von Kunststoffen und Metallen, bei denen es Bauteilunterschneidungen oder geometriebedingte Kavitäten gibt. Sie sind also in der Elektronikproduktion aber auch für Automobilelektronik attraktiv.

In zwei Schritten zur prozesssicheren Verklebung

Im ersten Schritt werden die Klebestellen am respektive im Bauteil durch UV-Strahlung in Sekunden ausgehärtet, wodurch die Teile fixiert werden. Hier kommen beispielsweise LED-UV-Aushärtegeräte mit einer Wellenlänge von 405 Nanometern zum Einsatz, die keine Aufwärmphasen benötigen, um die Taktzeiten zu minimieren. Das dahingehend über das richtige Know-how verfügende Unternehmen Hönle biete dazu viel Auswahl an Punkt- und Flächenstrahlern, die optimal auf die Klebstoffe von Panacol abgestimmt seien und aufgabenspezifisch angepasst werden könnten.

Im zweiten Schritt werden noch nicht ausgehärtete Monomere, die in Schattenbereichen liegen, durch die Luftfeuchtigkeit spannungsfrei und ohne thermische Belastung ausgehärtet. Das ermöglicht kurze Zykluszeiten und hohe Stückzahlen, ohne dass temperatursensible Elektronik oder andere Bauteile thermische geschädigt werden, wie Panacol betont.

Zwei Acrylatklebstoffe zeigen sich als sehr robust

Ein hoher Glasübergangsbereich (Tg), den die beiden Klebstoffe mit sich bringen, sei insbesondere dann wichtig, wenn Verkapslungen, Verbindungen, strukturelle Verklebungen oder allgemein Klebestellen über lange Zeit thermischer Belastung standhalten müssten. Der Tg von Vitralit UD 8055 und Vitralit UD 8056 von über 100°C stellt dabei sicher, dass sich thermische Ausdehnungskoeffizienten im Einsatzbereich homogen verhalten. Dadurch wird verhindert, dass der Klebstoff an Haftfestigkeit verliert oder zu hohe Spannungen zwischen Bauteilen und Klebstoff zu Ablösungen oder Abrissen in der Elektronik führen, wie Panacol erklärt.

Die hohe Haftung auf gängigen Substraten wie FR4, PC und PBT und die Durchhärtungstiefe von einigen Millimetern schaffen ein weites Anwendungsspektrum dieser halogenarmen Klebstoffe. Insbesondere Vitralit UD 8055 zeigt auch nach 85/85-Tests sehr verlässliche Haftfestigkeiten auf den oben genannten Substraten (Bei diesem Test wird die Probe bei 85 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent 1.000 Stunden lang geprüft). Und Vitralit UD 8056 bestiche besonders durch seine Performance auf LCP. Es hat auch erfolgreich den „UL 94 HB“-Test bestanden, das ist eine Prüfung mit Blick auf das Brandverhalten von Kunststoffen.

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