Pfeifer Pfeifer räumt Stahlbaupreise ab
Auf dem Deutschen Stahlbautag wurden zwei Projekte ausgezeichnet, an denen der Spezialist für Seiltragwerke, die Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH beteiligt war. Prämiert wurden das Dachtragwerk im Cape Town Stadium in Greenpoint/Südafrika sowie die Victor-Neels-Brücke bei Euskirchen, wie das Unternehmen mitteilt. Zuvor hatte das Memminger Unternehmen schon den südafrikanischen Stahlbaupreis erhalten.
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Der Hauptpreis des Deutschen Stahlbaues ging an das Architekten- und Ingenieurteam GMP von Gerkan, Marg und Partner Architekten und Schlaich, Bergermann und Partner für das Projekt Cape Town Stadium in Greenpoint/Südafrika. Verantwortlicher Generalunternehmer für das Dachtragwerk war ein Joint-Venture unter der Leitung von Pfeifer. Ein Förderpreis des Deutschen Stahlbaues ging an das Ingenieurbüro Cornelissen für die Victor-Neels-Brücke bei Euskirchen, bei der Pfeifer für die Lieferung der Seile und die Montage des Überbaus verantwortlich war.
Südafrikanischer Stahlbaupreis geht ebenfalls an Pfeifer
Als weitere Auszeichnung für das Dachtragwerk in Kapstadt hat Pfeifer in diesem Jahr bereits den südafrikanischen Stahlbaupreis erhalten, mit dem im Jahr zuvor schon das Dach des Moses-Mabhida-Stadiums in Durban ausgezeichnet worden war – ebenfalls ein von Pfeifer realisiertes Dachtragwerk für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
In der Reihe der Fachvorträge des Deutschen Stahlbautages stellte Pfeifer das Dachprojekt des Moses-Mabhida-Stadiums ausführlicher vor. Die Kombination von Stahlbaustruktur und leichtem Seilnetz hat sowohl die Tragwerksplaner und Fertigungsingenieure als auch die Montage-Fachkräfte von Pfeifer vor hohe Anforderungen gestellt. Zu Recht kann dieses Bauwerk als eines der anspruchsvollsten derzeit erstellten Stahlbauwerke bezeichnet werden, meint Pfeifer.
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