Industriebeschichtung Beeinflussen Strahlmittel die Beschichtung

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Im Rahmen des 12. PIB-Praxisforums für Industriebeschichtung in Wetzlar am 14. und 15. November 2024 präsentierten Experten der Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung (QIB) die ersten Ergebnisse des umfangreichen QIB-Strahlprojektes.

Oberflächenvorbereitung einer Stahlkonstruktion mittels Edelstahlstrahlmittel  Grittal vor der Beschichtung.(Bild:  Vulkan Inox)
Oberflächenvorbereitung einer Stahlkonstruktion mittels Edelstahlstrahlmittel Grittal vor der Beschichtung.
(Bild: Vulkan Inox)

Das QIB-Strahlprojekt widmete sich der Frage, wie Strahlmittel die Haftfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen beeinflussen.

Strahlverfahren sind eine bewährte Methode zur Vorbehandlung von Oberflächen, die eine hohe Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit bieten. Doch leider erreichen gestrahlte Oberflächen nicht immer ihr volles Potential. Dies führt oft zu vorzeitigem Versagen des Korrosionsschutzes oder anderen Fehlern in der Beschichtung. In diesem Projekt wurden 13 verschiedene Strahlmittel – darunter kantige und runde, metallische sowie mineralische Materialien – getestet, um herauszufinden, welche am besten für die gewünschte Haftfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit sorgen. Über 100 Stahlplatten wurden nach strengen Vorgaben gestrahlt und anschließend mit einem 1-Schicht-Pulverlacksystem beschichtet. Ziel war es, die ideale Rauheit und Reinheit zu ermitteln, um eine maximale Haftung und Langlebigkeit der Beschichtung zu gewährleisten.

Die Versuchsreihe zeigte, dass kantige Strahlmittel in vielen Fällen Vorteile bei der Erzielung der gewünschten Oberflächenstruktur brachten. Aber auch runde Strahlmittel erzielten im Korrosionsversuch (KK-Test und NSS-Test) bemerkenswert gute Ergebnisse. Alle mit dem optimalen Strahlmittel-Betriebsgemisch behandelten Proben überstanden die 480-stündige Korrosionsprüfung ohne nennenswerte Mängel.

Worauf es bei der Optimierung der Oberflächenbehandlung ankommt

Besondere Bedeutung hat das richtige Strahlmittel-Betriebsgemisch. Es darf weder zu grob noch zu fein, weder staubig noch ölig sein, um eine optimale Oberflächenrauheit und -reinheit zu erzielen. Nur so wird die Haftfestigkeit der Beschichtung sicher und reproduzierbar gewährleistet. Das richtige Strahlmittel – abgestimmt auf das Korrosionsschutzsystem – ermöglicht es, das volle Potenzial des Strahlprozesses auszuschöpfen. Die Ergebnisse des Projekts bieten wertvolle Erkenntnisse, die nicht nur die Qualität der Oberflächenbehandlung steigern, sondern auch die Lebensdauer des Korrosionsschutzes verlängern können.

Christian Hoffmann, Head of Sales bei Vulkan Inox und Mitglied des QIB- Strahlprojektes: „Auch die hauseigenen Edelstahlstrahlmittel von Vulkan Inox, Chronital und Grittal, haben sich in diesem anspruchsvollen Projekt besonders bewährt. Sie wurden intensiv getestet und haben in allen Bereichen hervorragend abgeschnitten. Diese Strahlmittel zeichnen sich nicht nur durch ihre außergewöhnliche Bruchfestigkeit aus, sondern auch durch ihre extrem geringe Staubentwicklung, die für eine saubere und gesunde Arbeitsumgebung sorgt. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, jederzeit gleichmäßige und konstante Strahlergebnisse zu liefern, was für eine hohe Effizienz und Qualität in der Oberflächenbearbeitung sorgt. Dank ihrer herausragenden Leistung unter anspruchsvollsten Bedingungen haben sich Chronital und Grittal als ideale Lösung für die Herausforderungen dieses Projekts erwiesen und bieten eine optimale Performance für die unterschiedlichsten Anwendungen.“

Zukunftsaussichten und Fazit

Das QIB-Strahlprojekt bringt mehr Klarheit in die oft unsicheren Bereiche der Oberflächenbehandlung und bietet praxisnahe Lösungen für eine bessere Performance von Beschichtungen. „Der Austausch und die Zusammenarbeit der verschiedenen Experten aus der Qualitätsgemeinschaft leisten einen entscheidenden Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Verfahren und Standards in der Industriebeschichtung.“ sagt Christian Hoffmann. „In Zukunft wird sich zeigen, wie sich die Erkenntnisse und Ergebnisse aus diesem Projekt in der Praxis auswirken und wie wir gemeinsam mit der Industrie die besten Lösungen für langlebige und korrosionsbeständige

Oberflächen finden können.“

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