Noch nicht ausgestanden! Porsche-Entscheider planen nächste Sparmaßnahmen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie jetzt der Porsche-Vorstandschef Oliver Blume informiert, stimmt man die Beschäftigten auf eine weitere harte Sparrunde ein.

Bei Porsche registriert man immernoch eine gewisse Schieflage in Sachen Konjunktur. Es gibt demnach mehrere Gründe zum Gegensteuern. Nun sollen auch weitere Sparmaßnahmen diskutiert werden ...(Bild:  Porsche)
Bei Porsche registriert man immernoch eine gewisse Schieflage in Sachen Konjunktur. Es gibt demnach mehrere Gründe zum Gegensteuern. Nun sollen auch weitere Sparmaßnahmen diskutiert werden ...
(Bild: Porsche)

Laut Porsche-Entscheider Oliver Blume bleibt die Lage beim Sportwagenhersteller ernst. Die Branche entwickle sich derzeit auch noch sehr sehr dynamisch, was die Lage nicht vereinfache. Porsche müsse deshalb flexibel und schnell auf die Veränderungen reagieren. Im zweiten Halbjahr des Jahres verhandeln Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung deshalb über ein zweites Strukturpaket, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens langfristig abzusichern, wie man von Blume weiter erfährt. Das Geschäftsmodell, das das Unternehmen über viele Jahrzehnte getragen hat, funktioniert heute nicht mehr in dieser Form, so Blume weiter.

Noch keine Klarheit über weiteren Stellenabbau

Zudem entwickle sich die Elektromobilität in vielen Märkten deutlich langsamer, als es der Autobauer und viele Experten es noch vor Jahren erwartet hatten. Außerdem plagen das, wie es heißt, völlig am Boden liegende Chinageschäft in puncto Luxusautos und die US-Zölle die Zuffenhausener. Ob es jedoch zu einem weiteren Stellenabbau kommen werde, bleibe zunächst unklar. Aber bis 2029 will Porsche ja rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart sozialverträglich abbauen. Für die Mitarbeiter gilt auch noch bis 2030 eine Beschäftigungssicherung. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis dahin ausgeschlossen. Der Konzern rechnet damit auch ein Stück weit auf freiwillige Kündigungen. Ende Juli will das Management das Zahlenwerk für das gesamte erste Halbjahr präsentieren. Die Prognosen für die Zukunft wurden aber bereits nach unten geschraubt.

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