Kuka

Roboter erobern die Stahlproduktion

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Ein Vorgang, der bislang weltweit einzigartig ist. Außerdem sind die Bedingungen in der Stahlproduktion für Roboter alles andere als ideal. „Bei uns in der Halle herrschen die gleichen Temperaturen wie im Freien. Im Winter wird es in den Hallen ziemlich kalt. Das setzt den Robotern zu“, sagt Haas. Aber nicht nur die Kälte ist ein Problem. Zudem schädigt der allgegenwärtige Stahlstaub die Maschinen. Die dritte zu nehmende Hürde lag schließlich in der Umstellung der Produktion. Denn die neue Anlage wurde während des laufenden Betriebs installiert, wie Haas erzählt.

Roboter in der Stahlproduktion

Die Entscheidung, die Umsetzung mit Kuka zu realisieren, erklärt Haas folgendermaßen: „Wir haben uns aufgrund des Qualitätsversprechens für Kuka entschieden. Außerdem konnte Kuka Erfahrungen aus der Gussindustrie vorweisen.“ In der seit zwei Jahren laufenden automatisierten Anlage sind insgesamt sechs Roboter nebeneinander positioniert. Im ersten Arbeitsschritt werden die Spezialprofile per Förderband in den Arbeitsbereich der Roboter angeliefert. Die Roboter greifen die bis zu 26 m langen Stäbe mittels Magnetgreifer auf und stapeln sie zum Weitertransport platzsparend auf einer Stapelvorrichtung, die sich hinter dem Förderband befindet, aufeinander.

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