Nachhaltig vorbereitet Roboter verändern die Welt der Bauteilreinigung und -vorbehandlung

Quelle: Dr. rer. nat. Thomas Dr. Isenburg Dr. Thomas Isenburg 4 min Lesedauer

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Die Umwälzungen in der Mobilität führen dazu, dass auch in puncto Teilereinigung neu gedacht werden muss. Ein Unternehmen geht deshalb folgenden Weg ...

So begegnen die Bauteilreinigungs-Experten von Meißner Technik Müllenbach der Mobilitätswende: Sie setzen auf eine patentierte Beschichtungsanlage für Batteriewannen, die etwa dadurch geprägt ist, dass sie mit einem Roboter arbeitet. Das bringt viele Vorteile ...(Bild:  MTM)
So begegnen die Bauteilreinigungs-Experten von Meißner Technik Müllenbach der Mobilitätswende: Sie setzen auf eine patentierte Beschichtungsanlage für Batteriewannen, die etwa dadurch geprägt ist, dass sie mit einem Roboter arbeitet. Das bringt viele Vorteile ...
(Bild: MTM)

Die Anlagenbauer rund um die Produktion von Verbrennungsmotoren stehen vor großen Veränderungen, da sie mit dem Aus von Verbrennungsmotoren konfrontiert sind. Deshalb werden in diesem Bereich kaum noch neue Fertigungslinien geplant. Und die wenigen Projekte, die es noch gibt, sind hart umkämpft. Das zeigt sich besonders auch in der Teilereinigung. Denn die dafür nötigen Anlagen waren und sind fester Bestandteil der schnell laufenden Produktionslinien. Standen bisher aber beispielsweise Zylinderköpfe auf dem Entwicklungsplan, so geht es aktuell in Richtung nachhaltige Mobilität. Dabei können bestehende Konzepte durchaus genutzt, angepasst und weiterentwickelt werden. Marktchancen ergeben sich dabei durch den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft sowie durch die Elektromobilität. Insbesondere die Elektrodenoberflächen der Elektrolyseure für die Wasserstofferzeugung benötigen hochreine Oberflächen. Hier kann sich die Reinigungstechnik folglich neu entfalten. Und im Rahmen der Elektromobilität werden in großem Umfang Batteriewannen aus Aluminium eingesetzt. Batteriewannen sind im Prinzip rechteckige Teile mit eher sperrigen Abmessungen. Zur Herstellung sind Umform- und Zerspanungsprozesse nötig, bei denen Bearbeitungsflüssigkeiten und Metallreste anfallen.

Aluminiumteile müssen vorbehandelt werden

Dieser Herausforderung stellt sich aber die Meißner Technik Müllenbach GmbH aus Marienheide bei Köln. Das Familienunternehmen hat sich nämlich intensiv mit patentgeschützter Anlagentechnik aus dem Umfeld von Verbrennungsmotoren im Bereich der Teilereinigung beschäftigt. Der Wandel ermöglicht den Experten nun eine Weiterentwicklung. Nun werden Anlagen für die nachhaltige Wirtschaft entwickelt und gebaut. Insbesondere in der Elektromobilität liegen leichte und stabile Aluminiumbauteile im Trend. Das macht sie für den Fahrzeugbau besonders interessant, damit das Gesamtgewicht des Fahrzeugs reduziert werden kann. Aluminiumteile werden häufig geklebt und sollten deshalb mit einer Titanoxidbeschichtung versehen werden. Denn Aluminium ist ein recht unedles Metall, das an der Luft schnell eine Oxidschicht bildet. Diese ist für das Aussehen der Oberfläche verantwortlich. In Säuren und Laugen löst sich diese Oxidschicht jedoch auf und das blanke Metall kommt zum Vorschein. Die Oxidschicht stört aber beim Kleben. Deshalb ist eine Vorbehandlung notwendig, bei der das Oxid entfernt und die Oberfläche mit Titanoxid beschichtet wird.

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