Brück Saarländischer Schmiedespezialist setzt auf den Standort Deutschland

Redakteur: Jürgen Schreier

„Wir wollen nicht die Größten sein – wir wollen zu den Besten gehören!“ Als sich die Geschäftsführung bei Brück entschloss, die Fertigungstiefe im Werk zu erweitern und damit einhergehend

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„Wir wollen nicht die Größten sein – wir wollen zu den Besten gehören!“ Als sich die Geschäftsführung bei Brück entschloss, die Fertigungstiefe im Werk zu erweitern und damit einhergehend auch die Werkskapazitäten um 100% auf insgesamt 200000 m² Fläche auszubauen, hatte sie diesen Leitspruch vor Augen.

Die saarländischen Unternehmer nahmen für die ersten Investitionen im Jahr 2005 insgesamt 22,9 Mio. Euro in die Hand. Für 2006 und 2007 sind weitere Investitionen in Höhe von 15 Mill. € pro Jahr geplant. Brück ließ zu Beginn des Jahres 2005 die ersten neuen Hallen errichten und erweiterte den Maschinenpark maßgeblich. Per Ende 2005 sahen die Maschinenpark-Bilanz und damit das Fertigungsspektrum folgendermaßen aus:

15 Band- und Kreissägemaschinen

Der max. Block-Durchmesser liegt bei 1600 mm, das höchste Einzelteilgewicht bei 30.000 kg. Für 2006 ist die Anschaffung weiterer 11 Bandsägemaschinen geplant. Hierfür wurde eine neue Halle mit einem integrierten Außenlager für Blöcke im Durchmesserbereich von 800 mm bis 1600 mm gebaut.

4 Ringrohlingspressen von 12,5, 15, 25 und max. 40 MN Presskraft. In diesen Fertigungsbereich wird demnächst eine weitere Ringrohlingspresse mit 80000 kN Presskraft vom Typ SRP 8000 SMS EUMUCO integriert. Die Presse hat eine Gesamthöhe über Flur von 13500 mm.

5 Radial-Axial-Walzmaschinen

Werkstück-Durchmesser zurzeit max. 5400 mm „Warmabmessung“, Werkstückhöhe: max. 1750 mm „Warmabmessung“, Werkstückgewicht: max. 27000 kg

9 Schmiedeöfen, 9 Wärmebehandlungsöfen (für 2007/2008 ist die Anschaffung weiterer 5 Wärmebehandlungsöfen geplant)

Werkstück-Durchmesser: max. 7000 mm, Werkstückhöhe: max. 1800 mm. Folgende Wärmebehandlungsarten: Vergüten, Normal-, Weich-, Spannungsarmglühen und Lösungsglühen etc. 2006 wurde die neue Wärmebehandlungshalle fertig gestellt, und es kam bereits ein großer Hauben-Glühofen mit Verfahreinrichtung hinzu.

In der mechanischen Bearbeitung verfügt Brück über 24 CNC-Karusselldrehmaschinen, 36 Karusselldrehmaschinen, 4 CNC-Langdrehbänke, 3 Langdrehbänke, 4 CNC-Kopfdrehbänke, 9 CNC Bohrmaschinen, 4 CNC-Kopfdrehbänke, 3 CNC Bohrmaschinen, 9 Bearbeitungszentren, 1 Profil Brennschneidemaschine, 1 Tieflochbohrmaschine, 1 3-D-Portal-Messmaschine

Ein Quantensprung in der Fertigungstiefe

Zu dem oben aufgeführten Maschinenpark wird der saarländische Spezialist für die mechanischer Bearbeitung von überdimensionalen Werkstücken in Größe und Gewicht im Jahr 2006 und in den beiden darauf folgenden Jahren noch weitere Maschinen und Bearbeitungszentren anschaffen, die dazu beitragen werden, die Fertigungstiefe deutlich weiter zu erhöhen und die hohen Genauigkeitsanforderungen zu erfüllen. Folgende Bearbeitungsmaschinen sind neu angeschafft, bzw. bereits bestellt worden:

1 Großportalmaschine in Gantry-Bauweise mit 6 gesteuerten Achsen für Werkstücke mit max. Durchmesser von 7.000 mm und max. Einzelgewicht von 40000 kg

1 Großportal - Fräs- und Bohrwerk mit 4 gesteuerten Achsen für Werkstücke mit max. Einzelgewicht von 20000 kg

1 Groß-Plattenbohrwerk mit 6 gesteuerten Achsen für Werkstücke mit max. Einzelgewicht von 60000 kg

1 Plattenbohrwerk mit 6 gesteuerten Achsen für Werkstücke mit max. Einzelgewicht von 20000 kg.

Im Zuge der Verbesserung der Fertigungstiefe hat Brück eine Universal Wälz- und Profilfräsmaschine für gerad- und schrägverzahnte Innen- und Außenverzahnungen mit 5 gesteuerten Achsen angeschafft. Der Tisch-Durchmesser beträgt 2500 mm, der max. Verzahnungsaußen-Durchmesser 3000 mm und der max. Verzahnungsinnen-Durchmesser beträgt 3560 mm. Darauf können Werkstücke mit max. Einzelgewicht von 40000 kg bearbeitet werden. Eine weitere, vergleichbare Verzahnungsmaschine ist bereits bestellt und wird im Sommer 2007 in Betrieb genommen.

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