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Saugen ist besser als Blasen:
Werden die Schrauben nur mittels Luftimpuls zugeblasen, lösen sich diese Partikel und bewegen sich mit der Blasluft in Richtung Schraubermundstück. Dort wird die Schraube für den Schraubvorgang gefangen und ausgerichtet, die Blasluft jedoch strömt durch das Mundstück hindurch in Richtung Werkstück und Schraubort. Zur Vermeidung dieser Situation bietet WSM-Automation zwei Typen Schmutzbremsen an. Die Philosophie ist dabei: Saugtluft ist besser als Blasluft.
Beim ersten Typ Schmutzbremse wird der Zuführkanal mechanisch komplett verschlossen, die Blasluft durch Saugluft ersetzt bzw. unterstützt und die Schraube bis kurz vor das Schraubermundstück auf eine Prallplatte zugeführt. Von dort wird die Schraube über eine zusätzliche Bewegung quervereinzelt, um anschließend nur noch durch Eigengewicht in das Schraubermundstück zu fallen. Wenn diese Technik aus Taktzeitgründen nicht möglich ist, kann durch Verwendung des zweiten Typs die Blasluft unter Verwendung eines Standardmundstücks komplett durch Saugluft ersetzt werden.
Filter sammeln Schmutz sicher ein
Am Ende des Zuführschlauchs mit dem Saugluftanschluss übernimmt dann eine Saugdüse im Schraubermundstück, um die Schraube weiter in selbiges zu fördern. Diese Technik funktioniert auch bei einer Schraubrichtung von unten nach oben. Zusätzlich kann die Mundstück-Saugluft auch noch während der Verschraubung eingeschaltet bleiben. So können die im Schraubprozess entstehenden Späne gleich mit abgesaugt werden. Bei beiden Schmutzbremse Typen wird die Saugluft über ein Filtersystem geführt, sodass die ausgeschleusten Verschmutzungen für eine Entsorgung gesammelt werden.
MM
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